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Finale Gottersdorf
10.10.2010
Mit acht spannenden und mitreißenden Rennen in den verschiedene Altersklassen wurde beim Finallauf zum Alpina-Cup 2010, der traditionell in Gottersdorf stattfand, die Mountainbikesaison abgeschlossen. 180 Teilnehmer und viele Zuschauer werteten dieses Finale, das 21. MTB-Rennen des SKV Gottersdorf, zu einem wahren sportlichen Event auf. Der Rundkurs, der in großen Teilen durch den Münchberger Ortsteil führte, war gesäumt von, im wahrsten Sinne des Wortes, anfeuernden "Zaungästen". Auch am langen, kraftraubenden Anstieg vom Start-Ziel-Bereich hinauf zu den Windrädern konnten sich die Aktiven über aufmunternde Zurufe der Zuschauer freuen. Besonders dicht an dicht standen diese rund um den Single-Trial, wo besonders die technisch guten Fahrer ihre Vorteile ausspielen konnten und gegenüber den Kraftbolzern, die am Berg Vorteile hatten, wieder Boden gut machen konnten.
Sein schönstes Geburtstagsgeschenk machte sich Carlos Fischer vom FC Wüstenselbitz bei den Jungen der U 7 selbst und fuhr einen schönen Sieg ein. Dabei verwies er Paul Köhler (Redwitz) und Niklas Popp (BSB Bayreuth) auf die Plätze. Der Gottersdorfer Hannes Dietel wurde auf seiner Haustrecke Fünfter. Bei den Mädchen setzten sich die Favoritinnen Jasmin Gäbelein (Redwitz) und Jule Trinkwalter (Trieb) durch.
In der U 9 schlug bei den Buben auch der ältere Bruder Marcel Gäbelein zu und holte den Sieg vor den beiden Triebern Sebastian Zohner und Christian Mayer. Bei den Mädchen bestätigten die Wüstenselbitzerinnen ihr Vormachtstellung in dieser Klasse mit einem Dreifachsieg von Stefanie Pfaffenberger, Linda Rotter und Clara Plachert. Fünfte wurde noch Emma Gottesmann.
Auch die U 11 wurde von den Wüstenselbitzer Mädchen beherrscht. Hier gab es sogar einen Vierfachsieg durch Nicole Pfaffenberger, Pauline Gottesmann, Melina Wilfling und Lina Plachert. Bei den Jungs konnte sich Vereinskamerad Moritz Hüttner hinter Leon Aures (Neukirchen) und Jonas Fischer (Team Icehouse) ebenfalls aufs Stockerl fahren.
Nichts zu bestellen hatten die heimischen Biker in der U13, wo Adrian Stark (Coburg) ein starkes Rennen fuhr und sogar Timo Holzschuher (BSB) und Niklas Reichenberger (Redwitz) in die Schranken verwies. Die Wüstenselbitzer Julian Ritter, Jan Wilfling und Yannik Fränkel wurden in dem großen Feld Siebter, Neunter und 16. Bei den Mädchen trumpften wieder die Wüstenselbitzer auf. Franziska Blass und Lara Köhler fuhren den gewohnten Doppelsieg ein.
Alles entschieden war bei den Jungs in der U 15 und so tat man sich auch nicht mehr weh sondern fuhr wie gewohnt durchs Ziel, Toni Partheymüller (Redwitz) vor Jonas Grossmann (BSB) und Florian Süß (FC Wüstenselbitz). Anders bei den Mädchen, da ging es noch um den Gesamtsieg, den nach einem spannenden Rennen Nicole Paulusch (Redwitz) noch der führenden Felicitas Geiger (Trieb) wegschnappte. Dritte wurde Raphaela Richter (BSB) und Siebte Laura Roter (FCW).
Nur zwei Starterinnen waren in der U 17 gemeldet. Lena Faderl (Neukirchen) siegte vor Nicole Hertrich (Gottersdorf). In der U 19 fuhr Regina Genser (BSB/Bike Junior Team) einen überlegenen Start-Ziel-Sieg vor Sophia Panzer (Wunsiedel) ein. Die Wüstenselbitzerin Theresa Wolfrum (Bike Junior Team)kam nach einem überstandenen Infekt nicht mehr richtig in die Buschen und war über ihren dritten Platz froh. Bei den Damen, die im gleichen Rennen gestartet wurden, holte Tanja Trinkwalter (Trieb) den Sieg vor Anita Paulusch (Redwitz) und Amelie Götz (BSB).
Auch wenn die Bayreuther ihre Überlegenheit in der U 17 männlich ausspielten, so konnte sich doch Felix Weber (Scheßlitz) zwischen Marco Holzschuher, Bastian Richter, Ludwig Rittger und Linus Meister auf den zweiten Platz mischen. Lukas Becher vom FCW wurde Zehnter. Auch in der U 19 gab es durch den Bayreuther Favoriten Marcus Macicek einen weiteren Sieg für die BSB vor Jochen Weisenseel (Haselbach) und Jens Schwännlein (Schneckenlohe). Die Erfolgsserie für Bayreuth setzte Thomas Weschta in der Klasse M 20 vor den beiden Triebern Uli Schmittlutz und Simon Dörner fort. In der M 30 ging der Sieg nach Schneckenlohe, der durch Marco Eckert hervorragend vertreten war. Zweiter wurde hier Markus Honka (Treib) vor Carsten Dauscher (Strullendorf). Sehr stark besetzt war die M 40, wo Bernd Hagen (Pegnitz) vor Heiko Thiel (BSB) und Georg Preisinger (RC Pfeil Hof) siegte. Auch die Herren in der M 50 bewiesen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören und boten ausgezeichneten Leistungssport. Als Sieger konnte sich Thomas Hartmann vom MTB-Club München küren lassen, vor Harald Höhn (Neustadt) und Klaus Macicek (Bayreuth). Reinhold Kießling vom ASV Stockenroth wurde Achter.
Den Schlusspunkt des großartigen Renntages setzten die Staffeln. Sieger wurde hier der TV Redwitz I vor BSB Bayreuth I und RVC Treib I. Die beiden Wüstenselbitzer Teams wurden fünfter und Achter.
Galerie
Zehn Rennen gehörten zum Alpina-Cup
2010, der am vergangenen Sonntag mit
dem Cross-Country-Rennen in
Gottersdorf seinen Abschluss fand.
Nach den Veranstaltungen in
Schneckenlohe, Oberwarmensteinach,
Wüstenselbitz, Neuhaus, Scheßlitz,
Steinbach am Wald, Trieb, Redwitz
und Bayreuth waren nochmals 180
Teilnehmer zum Endspurt nach
Gottersdorf gekommen, obwohl schon
fast alle Entscheidungen gefallen
waren. Die Organisatorin der
Rennserie, Gabriel Rittger, aus
Bayreuth sprach allen Veranstaltern
ein großes Lob aus. Es hätte sich
wieder bestätigt, dass die
oberfränkischen Mountainbikevereine
eine große Familie sind. Deshalb
wird man die erfolgreiche
Zusammenarbeit auch in Zukunft
fortsetzten. Sowohl das gemeinsame
Trainingslager im kommenden Frühjahr
in Wirsberg als auch die Rennserie
ist gesichert. Die Sponsoren bleiben
alle bei der Stange und werden sich
weiter für den Mountainbikesport
engagieren.
Bei der Siegerehrung wurden die
jeweiligen drei Ersten jeder Klasse
mit Pokalen und Ehrenpreisen
ausgezeichnet.
In der U7 konnte sich Jasmin
Gäbelein (Redwitz) mit der
Idealpunktzahl 175 den Siegerpokal
vor Jule Trinkwalter (Trieb) mit 154
Punkten sichern. Dritte wurde Frieda
Wagner (Redwitz). Auch bei den Jungs
dieser Klasse ging der Sieg an
Redwitz. Bei sechs Siegen und einem
zweiten Platz nach den drei
Streichergebnissen kam Paul Köhler
auf 172 Punkte. Zweiter wurde mit
157 Punkten Moritz Klement vom RC
Pfeil Hof vor Carlos Fischer vom FC
Wüstenselbitz. Der Sieger des
letzten Rennens holte 152 Punkte.
In der U 9 gab es für die Mädels des
FCW einen Doppelsieg durch Stefanie
Pfaffenberger, welche ebenfalls die
vollen 175 Punkte holte, und Linda
Rotter (157). Den dritten Platz
sicherte sich Silvana Kraus aus
Trieb (144) vor Clara Plachert vom
FCW (130). Auch bei den Jungs gelang
es Marcel Gäbelein aus Redwitz es
seiner Schwester gleich zu tun und
mit voller Punktzahl den Gesamtsieg
einzufahren. 160 Punkte sammelte
Sebastian Zohner aus Trieb und wurde
Zweiter vor Maximilian Klement vom
RC Pfeil Hof, der auf 133 Punkte
kam. Pech für die beiden folgenden
Lukas Hofmann (FCW) und Christian
Mayer (Trieb), die jeweils nur einen
Punkt weniger hatten.
In der U 11 ging der Sieg in der
männlichen Klasse nach Würzburg.
Jakob Schulz holte aus sechs Siegen
und einem dritten Platz 170 Punkte.
Der Sieger von Gottersdorf, Leon
Aures, holte 163 Punkte und Jonas
Fischer kam als Dritter auf 142
Punkte. Moritz Hüttner vom FCW kam
wurde Vierter mit 131 Punkten. Alle
drei Pokale gingen bei den Mädchen
nach Wüstenselbitz. Nicol
Pfaffenberger (175) siegte vor Lina
Plachert (142) und Melina Wilfling
(140).
Timo Holzschuher (BSB) war der
überragende Biker in der U 13 und
holte den Siegerpokal mit 175
Punkten vor Adrian Stark (Coburg)
mit 163 Punkten und Niklas
Reichstein (Redwitz) mit 142
Punkten. Konstantin Hofmann vom FCW
wurde Fünfter mit 112 Punkten.
Obwohl Franziska Blass vom FCW zu
den Jahrgangsjüngsten in der U 13
gehört, holte sie überlegen den
Pokal mit der Optimalpunktzahl 175
vor ihrer Vereinskameradin Lara
Köhler (160) und Marina
Partheymüller (144) aus Redwitz.
Ihr Bruder Toni wurde mit 175
Punkten zum überlegenen Sieger in
der U 15 gekürt. Auf den Plätzen
folgten Jonas Grossmann (Bayreuth)
mit 163 Punkten und Florian Süß
(FCW) mit 144 Punkten. Auch bei den
Mädchen ging der große Pokal nach
Redwitz, den Nicole Paulusch durch
den Tagessieg in Gottersdorf mit 169
Punkten holte. Zweite wurde
Felicitas Geiger (Trieb) mit 163
Punkten und Dritte Raphaela Richter
aus Bayreuth mit 149 Zählern.
Marco Holzschuher und Bastian
Richter sorgten in der U 17 für
einen Bayreuther Doppelsieg mit 175
und 151 Punkten. Felix Weber aus
Scheßlitz reichten 126 Punkte zum
dritten Platz, der mit einem Punkt
vor Michael Peschel (Trieb) lag. Bei
den jungen Frauen ging der Sieg mit
166 Punkten an Lena Faderl vor der
Gottersdorferin Nicole Hertrich
(125) und vor Jessica Wirth, die
ihre vier Rennen mit vier Siege
beendete und damit genau 100 Punkte
sammelte.
Ganz knapp ging es bei den
Juniorinnen in der U 19 zu, wo
Regina Gesner (BSB/Bike Junior Team)
mit 165 Punkten vor Sophia Panzer
(SC Wunsiedel) mit 160 Punkten und
Theresa Wolfrum (FCW/Bike Junior
Team) mit 157 Punkten gewann. Bei
den Junioren siegte Marcus Macicek
aus Bayreuth (169) vor Jochen
Weisenseel (Haselbach/159) und
Richard Rittger (BSB/132).
Die Herrenklasse20 gewann Uli
Schmittlutz (Trieb/150), vor Robert
Rittger (BSB/132) und Steffen
Weisenseel (Haselbach/117). In der
H 30 ging der Sieg mit Thomas Krug
(154)an die BSB vor dem
Gottersdorf-Sieger Marco Eckert
(Schneckenlohe/148) und Markus Honka
(Trieb/136), der im letzten Rennen
Zweiter geworden war. Den Gesamtsieg
in der H 40 sicherte sich Bernd
Hagen aus Pegnitz mit 172 Punkten
vor Heiko Thiel (BSB/155) und Holger
Hauser (Strullendorf/133). In der H
50 siegte der alte Kämpe Harald Höhn
vom SC Neustadt mit 169 Zählern vor
Klaus Macicek (BSB/158) und Peter
Edl vom Team Scottland Hard (128).
Die Frauen wurden aufgrund der
geringen Teilnehmerzahl in den
einzelnen Klassen zu einer
Gesamtklasse zusammengefasst. Tanja
Trinkwalter (Trieb)holte mit sieben
Siegen die Höchstpunktzahl und
siegte vor Anita Paulusch
(Redwitz/153) und Amelie Götz (BSB/106).
Den Staffelgesamtsieg holte sich mit
der vollen Punktzahl der TV Redwitz
I vor BSB Bayreuth I (157) und RVC
Trieb I (140).
Helmut Schramm war der unermüdliche
Förderer des oberfränkischen
Mountainbikesports. Bis zu seinem
frühen Tod im Frühjahr letzten
Jahres hatte er trotz seines
jahrelangen Kampfs gegen die
Krankheit stets für die Belange der
MTB-Vereine, und hier besonders für
den sportlichen Nachwuchs, immer ein
offenes Ohr. Er war es, der den
früheren Sparkassen-Kids-Cup, der
dann später Leikeim-Kids-Cup und
E.on-Bayern-Cup hieß und heute den
Namen des neuen Sponsors, Alpina-Cup,
trägt, initiiert und mehr als ein
Jahrzehnt organisiert hat. Zu seinem
Gedenken wird in diesem Jahr der
"Helmut-Schramm-Gedächtnispokal" zum
zweiten Mal verliehen. Wie im
letzten Jahr konnte ihn auch 2010
wieder der FC Wüstenselbitz aus den
Händen von Schramms Nachfolgerin,
Gabriele Rittger, in Empfang nehmen.
Wüstenselbitz holte mit deutlichen
Vorsprung in den zehn Rennen des
Alpina-Cups die meisten Podestplätze
in den Klassen U 7 bis U 19.
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OTV-Cup-Finale am 03.10.2010 in
Wunsiedel
Der OTV Cup wurde traditionell in
Wunsiedel abgeschlossen. Obwohl sich
in diesem Jahr nur wenige
Mountainbiker des FC Wüstenselbitz
an dieser Rennserie beteiligten,
konnten sich alle sowohl in den
Einzelrennen als auch in der
Gesamtwertung hervorragend
platzieren.
Auch beim letzten Rennen konnten
sich alle fünf teilnehmenden
Wüstenselbitzer Biker dank ihres
fahrerischen Könnens einen Platz auf
dem Siegespodest sichern. In der U9
machten Stefanie Pfaffenberger und
Linda Rotter, die beiden
überragenden Fahrerinnen diese
Jahrgangs, den Sieg wie gewohnt
unter sich aus. Obwohl Linda
gestützt war, sicherte sie sich den
zweiten Platz hinter ihrer
Mannschaftskollegin. Wie beim
Tagesergebnis sah es auch in der
Gesamtwertung aus. Stefanie
Pfaffenberger holte sich den
Siegerpokal vor Linda Rotter.
Der älteren Schwester von Stefanie,
Nicole Pfaffenberger, reichte in der
U 11 der solide herausgefahrene
zweite Platz, um sich den Gesamtsieg
in der Cup-Wertung zu sichern.
In der U 15 war der FCW bei den
Jungs mit Florian Süß und bei den
Mädchen mit Laura Rotter vertreten.
Florian hätte unbedingt einen Sieg
gebraucht, um in der Gesamtwertung
ganz vorne zu sein. Leider gelang
ihm dies trotz engagierter Fahrweise
nicht und er musste sich seinem
Bayereuter Rivalen knapp geschlagen
geben. So belegte Florian auch in
der Gesamtwertung mit nur einem
Punkt Rückstand den zweiten Platz.
Auch Linda Rotter fuhr ein beherztes
Rennen und sicherte sich damit den
dritten Platz, was ihr in der
Gesamtwertung ebenfalls zum zweiten
Platz reichte.
Nicht am Start waren Angelina
Streibelt, die in der U 19 in der
Gesamtwertung den dritten Platz
holte, und Gerhard Eckardt, der die
Gesamtwertung in der Klasse M 60
gewann.
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Auch Radler haben Füße und ihren Spaß dabei,
dies stellte auch die Jugend der Mountainbikeabteilung des FC Wüstenselbitz bei ihrem diesjährigen Erlebniswochenende vom 20. – 22.08.10 in Fichtelberg fest.
Nachdem der FCW seinen festen
Ausflugstermin der Jugendabteilung wegen
der kurzfristig von Sulzbach-Rosenberg
übernommen Bayerischen Meisterschaft um
drei Wochen verschieben musste,, reiste eine reduzierte Jugendgruppe mit nur 19 Jugendlichen und ihren Betreuern an. Aber nach den letzten anstrengenden Wochen hatten sich alle dieses Wochenende zum Erholen verdient. Da das Programm so interessant gestaltet wurde, konnten wir die restlichen gebuchten Plätze fast vollständig mit Eltern auffüllen. Auch mit dem Wetter landeten wir, wie in jedem Jahr, wieder einen Volltreffer, so dass die geplanten Programmpunkte nicht ins Wasser fielen. Jugendleiterin Hannelore Greve meinte nur, sie buche das Wetter schließlich mit dazu.
Nach der kurzen Begrüßung und Einweisung, starteten die zwei Radgruppen zu ihrer Ausfahrt. Schlammverspritzt kamen die Großen und Kleinen nach ihrer zweistündigen Exkursion zurück. Nach dem Abendessen startete der Vortrag der Kripo Hof über die „Neuen Medien“ - Die Schattenseite (Risiken im Umgang mit persönlichen Daten). Die Kinder wurden aufgeklärt über den Umgang mit Facebook, Schüler-CC, usw, und dass auch Arbeitgeber immer öfter diese Seiten auch nach peinlichen Daten ihrer Bewerber durchforsten. Der Kriminalbeamte versuchte die Kinder in dieser Hinsicht zu sensibilisieren. Der Morgen danach startete für die Mountainbiker ungewöhnlich, nämlich zu Fuß, es wurde zum Seehaus marschiert und siehe da, es ging auch ohne Räder. Dafür gab es danach ein Eis. Mit den Luftmatratzen ging es nach dem Essen zum See. Wir hatten Traumwetter, 30 Grad im Schatten, keine Wolke am Himmel. Nach über drei Stunden Baden, Tretboot- und Luftmatratzenralley ging es wieder zum Sportcamp. Dort fanden die restlichen Spiele unsere Spaßolympiade statt. Mit viel Spaß und Eifer gingen hier vor allem unsere Jüngsten ans Werk. Nach all der Anstrengung gab es dann schließlich auch eine Siegerehrung. Die Eltern hatten inzwischen den Grill befeuert, so dass einem gemütlichen Grillabend nichts mehr im Wege stand. Sigi Glaser vom BLSV Sportcamp hat mit seinem Team wieder hervorragend für uns gesorgt. Und die anschließende Wasserbombenschlacht machte Groß und Klein richtig Spaß. Am Sonntag durften unsere Pedalritter wieder kurz in ihre Pedale treten, allerdings nur bis zur Sommerrodelbahn nach Bischoffsgrün, dort trafen sich die Rad- und Autofahrer des Vereins und die Rodelbahn wurde gemeinsam bezwungen. Nach diesen erlebnisreichen Tagen war es keine Frage, dass Abteilungsleiterin Ines Köhler und Jugendleiterin Hannelore Greve auf die Frage, ob wir im nächsten Jahr wieder kommen sollen, ein einstimmiges Ja bekamen. Also Sigi, halt die Betten frei!
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Bayerische
Meisterschaft CC 31.7.-1.8.2010
Wüstenselbitz
Zu einem riesigen Erfolg für die
Mountainbikeabteilung des FC
Wüstenselbitz, der Stadt Helmbrechts,
der gesamten Region und des
Mountainbikesports gestalteten sie die
bayerischen Meisterschaften im Cross
Country, die zum zweiten Mal in Folge in
dem oberfränkischen Mountainbikedorf
stattfanden. Der FCW war kurzfristig
eingesprungen, nachdem dem eigentlichen
Ausrichter aus Sulzbach-Rosenberg die
Veranstaltung entzogen worden war. Dafür
lobte MTB-Fachwart Rudi Wimberger die tollen Meisterschaften auf
dem Reussenberg in den allerhöchsten
Tönen. "Die Organisation und die
Durchführung braucht sich hinter einer
deutschen Meisterschaft oder einem
Bundesligarennen nicht zu verstecken.
"Ich bin froh, dass wir wieder nach
Wüstenselbitz gegangen sind", so der
Funktionär aus Garmisch-Partenkirchen.
Bereits am Samstag wurden durch die
Nachwuchsklassen die technischen
Wettbewerbe auf höchsten Niveau
durchgeführt. Die U 13 musste einen
anspruchsvollen Parcours möglichst ohne
Fehler bewältigen. Jeder Fehler wurde
mit einem Zeitzuschlag bestraft und die
Gesamtzeit war dann für die
Startaufstellung am Sonntag beim
CC-Rennen maßgebend. Auch die U 15
musste durch den Parcours und zusätzlich
in die Slalomstrecke, die in der Nähe
des Sportheims gestartet wurde und nach
etwa eineinhalb Minuten in der Nähe der
Selbitzquelle endete. Dazwischen ging es
auf dem "Downhill" über Sprungschanzen,
durch tiefe Stocklöcher, über nicht
enden wollende Stein- und Wurzelpassagen
und durch tiefe Stocklöcher. Und das
alles in einem rasenden Tempo. Die U 17
musste diesen Kurs zweimal fahren. Die
besten aus den Technikwettbewerben
durften jeweils am Sonntag aus der
ersten Reihe starten.
Hervorragend schlugen sich dabei die
oberfränkischen Teilnehmer, die sich
besonders in den Nachwuchsklassen in
Szene setzten. So beherrschte in der U
13 der Bayreuther Timo Holzschuher die
Konkurrenz, der schon mit dem Vorsatz
"heute werde ich bayerischer Meister"
ins Rennen ging. Er ist auf
Sponsorensuche erzählte er nach dem
Rennen und sei dieser Sieg nötig
gewesen. Auch der zweite Platz ging an
einen Oberfranken. Adrian Stark vom SV
Coburg fuhr 20 Sekunden nach dem
Bayreuther ins Ziel. Wesentlich
spannender ging es bei den Mädchen zu.
Während des gesamten Rennens wechselte
die Führung zwischen Celina Vogl vom RSV
Grafenau und Lokalmatadorin Franziska
Blass. Im Ziel hatte die Bayerwäldlerin
drei Sekunden Vorsprung. Auf den dritten
Platz fuhr sich mit Lara Köhler ein
weiteres Wüstenselbitzer Mädchen.
In der U 15 hatte der Wüstenselbitzer
Florian Suess das Pech, dass er aus der
dritten Startreihe und damit mit hundert
Meter Rückstand starten musste. Die
erste Startreihe zog unwahrscheinlich an
und Suess konnte sich nur noch auf den
fünften Platz vorfahren. Auch wenn er
sich dazwischen an die Führenden
heranfahren konnte, am Ende gingen ihn
die Kräfte aus. Der Sieg ging an den
Niederbayern Max Ruckriegel, der schon
in den technischen Wettbewerben bestach.
Zweiter wurde Jonas Großmann aus
Bayreuth. Bei den Mädchen holte Lisa
Neumüller aus Kolbermoor, die dritte der
deutschen Meisterschaft, den
Bayerntitel. Auch hier blieb der zweite
Platz in Oberfranken und ging an Nicole
Paulusch vom TV Redwitz.
Einen schweren Stand hatte die heimische
Jessica Wirth in der U 17. Sie musste
gegen die amtierende deutsche Meisterin
Camilla Kranzusch und die Dritte Lena
Putz antreten. Jessica, die als
Wintersportlerin zurzeit im
Konditionsaufbau steckt und erst drei
Tage vorher aus ihrem Tunesienurlaub
zurückkam, hatte gegen die übermächtige
Konkurrenz keine Chance und war mit
ihrem dritten Platz voll zufrieden. Bei
den Jungs siegte hier der deutsche
Vizemeister Georg Egger aus
Mindelheim/Bike Junior Team.
Seinen Sieg vom Frühjahr dieses Jahres
beim OTV-Cup konnte Maxi Maier vom
MTB-Club München bei den Junioren
wiederholen, und das mit mehr als einer
Minute Vorsprung. Der hatte für den
Veranstalter ein großes Lob übrig, "die
Strecke ist noch anspruchsvoller
geworden". Hier sei großes geleistet
worden. Bei den Juniorinnen gab es einen
spannenden oberfränkischen Dreikampf
zwischen Regina Genser aus
Oberwarmensteinach, die für die BSB
Bayreuth/Bike Junior Team startet, der
Wüstenselbitzerin Theresa Wolfrum, Bike
Junior Team, und Sophia Panzer vom SC
Wunsiedel/Scott Pro Team. In dieser
Reihenfolge kamen sie dann auch ins
Ziel.
Großes leistete Mailin Franke vom RSC
Wolfratshausen. Sie wurde vor nicht
einmal drei Wochen zum zweiten Mal
Mutter und holte jetzt den Titel bei den
Damen. Ein Superrennen fuhr wieder
Joachim Oechsner, der deutsche
Seniorenmeister, der immer wieder gerne
nach "Wurzelselbitz" kommt und hier
immer Spaß hat, auch weil er hier meist
gewinnt. An diesem Tag siegte er in der
Seniorenklasse 2 mit der insgesamt
zweitbesten Streckenzeit. Für ihn war
die Strecke im Frühjahr etwas
"flüssiger".
Auch in der U 23 wiederholte Ludwig Döhl,
Bike Junior Team, seinen Sieg vom
Frühjahr. Ihn begeistert immer wieder
die Rennatmosphäre in Wüstenselbitz, "es
ist einfach toll, wie die Zuschauer
mitgehen und anfeuern". So machte es ihm
auch diesmal wieder viel Spaß, obwohl
die sechs Runden knüppelhart gewesen
seien und keinen Kilometer hätten länger
sein dürfen. Der Wüstenselbitzer Patrick
Titus, Bike Junior Team, ist derzeit
körperlich nicht auf der Höhe, wollte
aber unbedingt auf seiner Hausstrecke
fahren, musste sich aber mit dem fünften
Platz zufriedengeben.
In der Eilteklasse siegte Rumen Voigt
vom RSV Aue, bayerischer Meister wurde
aber der Zweite, Stefan Schaufuß vom
Stadler Racing Team. Voigt war schon im
letzten Jahr hier am Start und kam
wieder, weil ihm hier die
Nachwuchsarbeit des Veranstalters so
imponiert. "Das muss unterstützt
werden." Schaufuß ist eigentlich
Marathonfahrer und war zum ersten Mal in
Wüstenselbitz. Er findet die Strecke
sehr attraktiv und die sechs Runden
seien für ihn sehr vorteilhaft gewesen,
weil er einmal wegen zu frühen
Attackierens einen Durchhänger hatte.
Bei den Senioren 1 gab es einen
Bayreuther Doppelsieg durch Martin
Goldfuß und Thomas Krug.
Vier Wüstenselbitzer Mädchen fuhren bei
den Bayerischen
Mountainbikemeisterschaften im Cross
Country auf Siegespodest, nicht so gut
lief es bei den Jungs, nachdem schon der
große Favorit Martin Gluth aus
gesundheitlichen Gründen überhaupt nicht
starten konnte. Wir fingen nach den
Rennen Stimmen ein.
Schon etwas traurig war Franziska Blass,
die in der U 13 in den technischen
Abschnitten immer wieder an die Siegerin
Celina Vogl aus dem bayerischen Wald
heranfahren konnte, aber sich auf den
Geraden wieder überholen lassen musste.
"Ich habe schlecht Luft bekommen,
eigentlich wollte ich auf meiner
Hausstrecke den Titel gewinnen." Mit
drei Sekunden Abstand war der Rückstand
nur ganz knapp. Da sie aber die Jüngste
in der gesamten Konkurrenz war, kann sie
im nächsten Jahr ihren Traum erfüllen,
dann müssen alle diesjährigen
Konkurrentinnen in der U 15 antreten.
Mit ihrem Rennen und mit dem dritten
Platz war Lara Köhler voll zufrieden.
Das war auch ihr Ziel, das sie
angestrebt hatte. "Ich bin schön
gleichmäßig durchgefahren. Die beiden
vor mir waren zu weit weg und nach
hinten hatte ich ausreichend Abstand.
Ich freue mich über meinen dritten
Platz."
In der U 15 war Florian Süß der einzige
Fahrer des FCW, der sich Hoffnung auf
eine Medaille machen konnte. Diese
vergab er wahrscheinlich schon beim
Technikwettbewerb, den er zu ungestüm
anging und deshalb aus der dritten Reihe
mit 100 Meter Abstand starten musste.
"Das hat ganz schön Kraft gekostet, bis
ich den Anschluss gefunden hatte, weil
auch die in Reihe eins und zwei ganz
schnell angezogen haben. Am Schluss
haben mir dann die Körner gefehlt." So
konnte er sich nur noch bis auf den
fünften Platz heran kämpfen, "obwohl ich
den Abstand von Runde zu Runde verkürzt
habe".
Ihren dritten Platz vom letzten Jahr hat
Jessica Wirth verteidigt, obwohl die
deutsche Skilanglaufmeisterin in diesem
Jahr auf dem Bike so gut wie nicht
trainiert hat. "Beim Langlauftraining
steht jetzt der Konditionsaufbau im
Trainingsplan, aber ich bin erst am
Dienstag aus dem Urlaub zurückgekommen"
verrät Jessi, die das Skigymnasium in
Oberwiesenthal besucht und deshalb schon
früher Ferien hatte. "Mehr als den
dritten Platz konnte ich nicht erwarten,
schließlich musste ich gegen die
Deutsche Meisterin und gegen die Dritte
der DM antreten."
Nicht so gut gelaufen wie in den letzten
beiden Rennen, bei der Deutschen
Meisterschaft und im Alpina-Cup, ist es
auf der Hausstrecke für Theresa Wolfrum
bei den Juniorinnen. In der ersten Runde
hatte sie Probleme mit der Kette und
fiel auf den dritten Platz zurück, als
sie sich in der zweiten Runde heran
gekämpft hatte, stürzte sie. "Dann war
Regina weg, Sophia konnte ich aber bald
danach überholen." Theresa war aber
trotzdem mit ihrem zweiten Platz
zufrieden, damit hat sie sich gegenüber
dem letzten Jahr, wo sie Dritte geworden
war, verbessert. Kurze Zeit später
konnte sie sich noch mehr freuen, ihr
Freund Maxi Maier vom MTB-Club München
hatte den Sieg bei den Junioren geholt.
Wie wenn der Teufel hinter ihr her wäre,
ist die Oberwarmensteinacherin Regina
Genser gestartet. "Ich hatte schon
Angst, dass ich einbreche, weil ich doch
recht furios in die erste Runde ging",
so die Fahrerin der BSB Bayreuth/Bike
Junior Team. Im Ziel war aber die
Anstrengungen schnell von ihr
abgefallen, als sie Papa Peter, der als
Stadionsprecher fungierte, auf der Linie
abklatschte.
"Ich bin total platt", bekannte im Ziel
Patrick Titus, der in der U 23 gerade
Fünfter geworden war. "Meine Blutwerte
sind total im Keller, ich wollte aber
bei meinem Heimrennen unbedingt starten
und zu Hause bricht man auch kein Rennen
ab, wenn es nicht läuft", so der
Kämpfer. Dafür musste er Fahrer
überholen lassen, "die normal keine
Chance haben". Nachdem sein Akku total
leer ist, "ich bin zu viele Marathons
gefahren", soll für diese Saison Schluss
mit den Rennen sein.
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Deutsche
Meisterschaft in Bad Salzdetfurth
Theresa Wolfrum vom FC Wüstenselbitz/Bike Junior Team fuhr bei der Deutschen Meisterschaft in Bad Salzdetfurth das Rennen ihre Lebens und verpasste das Siegerpodest nur um Haaresbreite.
"Einfach nur geil! Ich kann´s nicht glauben", das waren die ersten Eindrücke nach der Zielankunft von Theresa Wolfrum vom FC Wüstenselbitz/Bike Junior Team bei den Deutschen Meisterschaften in der Olympischen Disziplin Cross Country, wo sie bei den Juniorinnen einen hervorragenden vierten Platz belegte und nur knapp das Siegerpodest verfehlte.
Die Strecke in Bad Salzdetfurth war ihr noch vom Bundesligarennen im letzten Jahr in guter Erinnerung und sie wusste, dass bei den wechselnd kurzen und langen Anstiegen viel Kraft vonnöten und in den langen Downhills äußerste Konzentration gefordert war. Beim ersten Training auf der trockenen, knochenharten Strecke wurden ihre Eindrücke vom letzten Jahr bestätigt.
Nachdem am Vormittag schon ihre Teamkollegen mit einem Doppelsieg in der U 17 einen nie erwarteten Erfolg verbuchen konnten, wollten am Nachmittag auch die oberfränkischen Mädels im besten Nachwuchsteam Deutschlands, Theresa Wolfrum und Regina Genser aus Oberwarmensteinach, den Jungs nicht nachstehen. Da die Damenrennen erst am späteren Nachmittag auf dem Programm standen, "für uns völlig ungewohnt", so die Wüstenselbitzerin, machte sich ungewohnte Aufregung breit und sie war froh war, als sie ins Aufwärmzelt gehen und sich auf der Rolle einfahren konnte. Theresa startete von der dritten Reihe aus "doch ich war toll drauf, meine Beine waren richtig gut". Deshalb war sie sich sicher, dass sie unter die Top-Ten fahren konnte. Schon nach der ersten Runde bestätigte sich ihr guter Eigeneindruck, sie lag mit dem achten Platz im vorderen Mittelfeld. "Danach ging´s nur noch vorwärts" lässt sie euphorisch ihren Gefühlen freien Lauf. In der zweiten Runde konnte sie sich auf den sechsten Platz vorarbeiten und war von sich selbst überrascht, dass sie Fahrerinnen überholte, die ihr bisher nur das Nachsehen gegeben hatten. Dies gab ihr Auftrieb und am Berg konnte sie eine weitere Konkurrentin abhängen. In der vierten und letzten Runde fuhr sie auf Stephanie Frank auf und beide überholten noch Regina Genser, die bis dahin auf dem dritten Platz gelegen war und plötzlich mit Krämpfen zu kämpfen hatte. Am Hinterrad der Dritten ging es nun an den letzten Berg, "hier musste ich allerdings Stephanie ziehen lassen", sie hatte zum Schluss doch etwas mehr Körner als die FCW-BJT-Fahrerin. Im letzten Downhill war nochmals vollste Konzentration angesagt, denn dieser vierte Platz solle nicht mehr in Gefahr geraten. Hinter so namhaften Fahrerinnen wie Johanna Techt aus Wangen im Allgäu (Team Ghost), Dritte der Europameisterschaft und Weltcupsiegerin, Helen Grobert aus Kirchzarten (Lexware Racing Team), die WM-Vierte von Canberra und Stephanie Frank (Team Bergamont) fuhr sie übers Ziel und hat damit das bisher beste Ergebnis ihrer jungen Sportlerlaufbahn erreicht. Regina Genser wurde noch hervorragende Sechste. Top Sieben wäre für Theresa schon ein Traum gewesen. Als sie dieses Ziel am Vortag bei der Teambesprechung geäußert hatte, war selbst Teammanager Gerhard Döhl von den großen Erwartungen überrascht. Das Höchste für Theresa sei die Siegerehrung mit der Nationalhymne gewesen.
Die junge Wüstenselbitzerin ist sehr stolz auf ihr Team "und ich bin froh, dass ich ein Teil dessen sein kann". Dank sprach sie ihrem Trainer Toni Uecker und Ludwig Döhl aus, der sich prima um ihr Bike gekümmert hat. "Ohne sie wäre diese Leistung nicht möglich gewesen."
Am kommenden Wochenende startet Theresa beim Alpina-Cup in Steinbach, als Vorbereitung auf die eine Woche später stattfindenden Bayerischen Meisterschaften auf ihrer Heimstrecke in Wüstenselbitz. Und hier hat sie sich ganz viel vorgenommen, "hoffentlich läuft alles so gut wie bei der Deutschen", so Theresa.
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he
Racer-Bikes-Cup in
Flims
Ein heißes Wochenende verlebte die Wüstenselbitzerin Theresa Wolfrum (Bike Junior Team) beim Racer-Bikes-Cup im Graubündner Flims. Bei sengender Hitze musste sich die Juniorin mit ihren Konkurrentinnen aus Italien, Russland und der Schweiz auf einer technisch sehr anspruchsvollen, sehr trockenen und wurzeligen Strecke mit zahlreichen Singletrials und Downhills auseinandersetzen. Mit Tina Wehrle und ihr selbst waren in dieser Klasse nur zwei deutsche Fahrerinnen am Start zu den fünfmal fünf schweren Kilometern mit jeweils 207 Höhenmetern. In der größten Mittagshitze fiel um 13.35 der Startschuss und die Wüstenselbitzerin konnte sich gleich gut in Szene setzten und als Sechste in die zweite Runde gehen, in der sie zur Italienerin Julia Tanner aufschließen konnte und diese sogar noch überholte. Doch in der dritten Runde gingen ihr aufgrund der großen Hitze die Körner aus und sie musste noch die Russin Svetlana Poverina vorbeiziehen lassen. Das Rennen gewann die einheimische Linda Indergrand vor der Italienerin Lisa Rabenstein. Trotz allem machte der Bike Junior Fahrerin das Rennen, bei dem stets volle Konzentration gefordert war, Spaß. "Eine gute Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende", so die Frankenwäldlerin, die auch in den richtig hohen Bergen gut zurecht kommt und mit der sechsten Platz und der gezeigten Leistung voll zufrieden war.
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1. Hofer
Stadtmeisterschaft
Wüstenselbitz- Mit sieben
Fahrern war die
Mountainbikeabteilung des FC
Wüstenselbitz bei der 1. Hofer
Stadtmeisterschaft, verbunden mit
der offenen Oberfränkischen
MTB-Meisterschaft, die am
Lettenbachsee ausgetragen wurde,
vertreten.
In der U 9 fuhr Stefanie
Pfaffenberger wie gewohnt einen
beachtlichen Vorsprung heraus und
siegte souverän vor der Konkurrenz.
Auch ihre Schwester Nicole machte in
der U 11 mit ihren Gegnerinnen
kurzen Prozess und ließ diese weit
hinter sich. Mit ihrer Zeit wäre
sie sogar bei den Jungs als Dritte
auf Siegerpodest gefahren. Mit
Julian Ritter und Jan Wilfling waren
in der U 13 zwei Wüstenselbitzer am
Start. Julian kam sehr gut vom Start
weg und ließ sich von den vor ihn
fahrenden Bikern mitziehen und
konnte sich so als Dritter noch die
Bronzemedaille sichern. Nicht so
viel Glück hatte Jan, den ein Hofer
Fahrer in der Abfahrt übersehen
hatte und mit ihm kollidierte, so
dass beide zu Sturz kamen. Der
Wüstenselbitzer konnte nur mit
Schmerz und Mühe ins Ziel fahren.
Bei den Mädchen war in dieser Klasse
Doreen Müller am Start. Auch sie
fuhr ein sehr beherztes Rennen und
mit ihrem dritten Platz aufs
Siegerpodest.
In der U 19 musste Angelina
Streibelt vier Runden zu je 3,5
Kilometer bewältigen, davon in jeder
Runde einen ein Kilometer langen
Anstieg, der bei etwa 30 Grad Hitze
der prallen Sonne ausgesetzt war.
Mit einer tschechischen Sportlerin
lieferte sich Angelina einen
spannenden Zweikampf. Am Schluss
konnte sich die FCW´lerin
durchsetzten und sich den Sieg
sichern.
Im abschließenden Hauptrennen war
der FCW wieder mit zwei Fahrern
vertreten, dem Favoriten Patrick
Titus vom Bike Junior Team und
Christian Pilger, ein Hofer, der für
den FCW an den Start geht. Patrick
wurde vom Start weg seiner
Favoritenrolle gerecht und
dominierte während des gesamten
Rennverlaufs. Nur ein tschechischer
Fahrer und der Bayreuther Ritter
konnten noch eine gewisse Zeit
mithalten, im Ziel hatte der Bike
Junior Fahrer 40 Sekunden Vorsprung.
Sehr gut setzte sich auch Christian
Pilger in Szene, der Vierter in
seiner Klasse wurde.
Die Wüstenselbitzer waren nicht nur
mit dem sportlichen Erfolg
zufrieden, sie waren auch von der
guten Organisation des RSC Pfeil Hof
angetan, der für die Sportler einen
tollen Rundkurs angelegt hatte. Die
Veranstaltung hätte auf größeres
Interesse der Sportler stoßen
müssen. Die nur 70 Starter konnten
den Bemühungen des Veranstalters in
keiner Weise gerecht werden.
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he
Berchkönig am
4.7.2010 in Obernsees
Mit dem "Berchkönig" stand am
vergangenen Wochenende in Obernsees
ein ganz besonderes Rennen als 6.
Lauf zum OTV-Cup auf dem Programm.
Für die Teilnehmer galt es eine nur
kurze Distanz von 3,1 Kilometer zu
bewältigen, die es allerdings in
sich hatte. Auf der traditionellen
Strecke von Mengersdorf über
Wohnsgehaig auf die Neubürg musste
eine Steigung von etwa zwölf Prozent
überwunden werden. Der extremste
Anstieg war dabei in der Ortschaft
Wohnsgehaig, wo sich in den
einzelnen Rennen jeweils die Streu
vom Weizen trennte.
Dieses Bergrennen war eigentlich
erst ab der Altersklasse U 11
ausgeschrieben, die beiden U
9-Fahrerinnen des FC Wüstenselbitz,
Stefanie Pfaffenberger und Linda
Rotter, erklärten sich jedoch
bereit, in der höheren Klasse zu
starten, wo sie sich auch mit Nicole
Pfaffenberger messen mussten. Die
drei FCW-Mädels schlugen sich
prächtig und fuhren einen
Dreifachsieg ein. Nicole siegte vor
ihrer Schwester Stefanie und Linda
Rotter.
Im folgenden Block mussten gemeinsam
die Altersklassen U 15 und U 17 auf
die Strecke. Dabei auch die
Wüstenselbitzer Florian Süß und
Linda Rotter, die beide der stark
besetzten U 15 angehören. Ein sehr
starkes Rennen fuhr Florian Süß und
holte einen souveränen Sieg. Auch
Linda Rotter gab auf der steilen
Strecke alles und lieferte sich mit
ihrer Kontrahentin aus Redwitz ein
Kopf-an-Kopf-Rennen. Im Ziel war die
Wüstenselbitzerin dann schließlich
Dritte. Gerhard Eckardt hatte in der
M 60 keine Konkurrenz und konnte
sich so als Einzelstarter sein
Rennen einteilen.
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he
OTV-Cup
Neukirchen 13.06.2010
Mit sechs Mountainbike-Sportlern war
der FC Wüstenselbitz beim fünften
Lauf zum 10. OTV-Cup in Neukirchen
vertreten und konnte in allen
Klassen total überzeugen. In der U 9
gab es durch Linda Rotter und
Stefanie Pfaffenberger einen
Doppelsieg, dabei war Linda sechs
Sekunden schneller als ihre
Mannschaftskameradin, mit der sie
sich einen tollen Zweikampf
geliefert hatte. Auch Schwester
Nicole Paffenberger fehlten in der U
11 nur sieben Sekunden zum Sieg. So
musste auch sie sich mit dem zweiten
Platz hinter einer Nürnberger
Fahrerin zufrieden geben. Einen
überzeugenden Sieg fuhr in der U 15
Florian Süß ein. Mit eineinhalb
Minuten Vorsprung vor dem Zweiten
distanzierte er die Konkurrenz. Bei
den Mädchen wurde in diesem Jahrgang
Laura Rotter Vierte. Keine
Konkurrenz hatte Angelina Streibelt
in der U 19 und konnte sich, ohne
groß gefordert zu werden, den Sieg
holen. Nicht klein zu kriegen ist
auch Gerhardt Eckardt. Der 71jährige
holte sich in der M 60 den zweiten
Platz.
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Bundesliga
Albstadt 12.-13.06.2010
Schon voller Vorfreude machte sich
Theresa Wolfrum vom FC Wüstenselbitz
auf den Weg nach Albstadt. Das
Bundesligarennen dort hat für sie
einen ganz besonderen Reiz. "Die
Atmosphäre am Streckenrand, wenn es
den Berg hochgeht, ist einfach
einmalig", schwärmt die Bike Junior
Team Fahrerin. Aber auch eine
gewisse Aufregung machte sich im
Bauch breit, war sie hier im letzten
Jahr in einem der Downhills
gestützt.
Gemeinsam mit ihrer Teamkollegin
Regina Genser und der dritten
oberfränkischen Fahrerin, Sophia
Panzer, wurde am Samstag die Strecke
erkundet. Sie machte einen guten
Eindruck und war zum großen Teil
abgetrocknet. Auch in den
gefürchteten Downhills kam sie gut
zurecht.
Doch beim Rennen am Sonntag sah
alles ganz anders aus. Es regnete
und die Strecke hatte sich in eine
Rutschbahn verwandelt. Da machte
sich für Theresa das Techniktraining
aus den Vorjahren bezahlt. Nachdem
neue Reifen aufgezogen waren, konnte
es an den Start gehen. Wie auch in
den Vorjahren war die Stimmung an
der Strecke wieder einzigartig. Die
Fahrer wurden nicht nur bergan durch
Ratschen und Applaus angefeuert,
auch bergab wurden sie für ihre
Überwindung gelobt. Das Starterfeld
war gespickt mit internationalen
Weltklassefahrerinnen, auch die
gesamte amerikanische
Nationalmannschaft war am Start.
Theresa hatte sich nach dem Start im
Mittelfeld eine gute
Ausgangsposition gesichert, als im
ersten Downhill eine Amerikanerin
abstieg und den "Chickenway" bergab
schob, musste auch die
Wüstenselbitzerin absteigen, was ihr
zahlreiche Plätze kostete. In den
folgenden Runden konnte sie sich
wieder Platz um Platz nach vorne
arbeiten. Doch in den beiden letzten
Runden stützte sie jeweils im "Bullendownhill",
obwohl sie diesen in den ersten
Runden toll gemeistert hatte. Wären
die Stürze nicht gewesen, hätte sie
sich noch weiter nach vorne arbeiten
können, so musste sie noch eine
Fahrerin vorbeiziehen lassen und
wurde im Ziel als Achte gewertet.
Dies war ihre erste Platzierung
unter den Top-Ten bei einem
Bundesligarennen, was sie trotzdem
nicht voll zufriedenstellen konnte.
Zu groß war der Ärger über die
Patzer, die ihr bei den Stürzen
passiert waren.
he
Bayerische
Meisterschaft CC in Wüstenselbitz
Vom 31.07.2010 bis 01.08.2010 wird die
Bayerische Meisterschaft im CC dieses
Jahr in Wüstenselbitz stattfinden.
Der FCW sprang kurzfristig als
Veranstalter ein, nachdem die BM an
ihrem ursprünglichen Ort abgesagt wurde.
Ausschreibung folgt in Kürze.
ks
Trans-Germany Bregenz
03.06.2010
Insgesamt 1 200 Fahrer beteiligten
sich an der Trans-Germany 2010, von
denen etwa 1 100 das Ziel in Bregenz
erreichten. Der Wüstenselbitzer U
23- Fahrer Patrick Titus, der für
das Bike Junior Team an den Start
ging, konnte sich in der sehr
starken Herrenklasse, die gespickt
war mit Profis aus vielen
Nationalteams, Weltmeistern und
Weltcupsiegern, weil die
Veranstaltung erstmals ein
UIC-Rennen war und Weltcuppunkte
verteilt wurden, in der
Gesamtwertung auf den 50 Platz unter
weit über 400 Teilnehmern fahren und
war damit in der Gesamtwertung nur
um fast genau eine Stunde hinter dem
Schweizer Sieger Christoph Sauser,
zweimaliger Welt-Cup-Gesamtsieger,
CC-Weltmeister und
Marathon-Vize-Weltmeister im Jahr
2008 und Bronzemedaillengewinner
2000 , und nur 30 Minuten hinter
Karl Platt, einem der besten
deutschen MTB-Profis.
Der erste Tag von Garmisch nach
Lermoos mit 81,44 Kilometer und 2154
Höhenmetern war geprägt von Regen
und Kälte. In den Bergen waren
gerade vier Grad und die
Schneegrenze wurde fast erreicht.
Patrick hatte Glück und konnte schon
auf der ersten Etappe aus Block "A"
mit den "Großen" starten und schloss
sich einer 15er-Gruppe an. Leider
musste aufgrund der Regenfälle und
wegen der Forstverwaltung die
Strecke geändert werden und so ging
es größtenteils über Asphalt- und
Schotterwege, die einem
Cross-Country-Fahrer sicherlich
nicht entgegenkommen. Außerdem wurde
der Wüstenselbitzer noch von einem
Konkurrenten umgefahren und kam zum
Sturz. Dabei verlor er den Anschluss
an seine Gruppe und musste sich
wieder an diese heranfahren, was
sehr viel Kraft kostete. Als 50.
beendete die erste Etappe in 3:31
Stunden und durfte damit bei der
zweiten Etappe von Lermoos nach
Pfronten wieder aus Block "A"
starten. Allerdings plagten ihn an
diesem Tag starke Rückenschmerzen,
trotzdem kämpfte er sich über die
fast 75 Kilometer und 1863
Höhenmeter, und kam bei widrigen
Wetterbedingungen, oft stand das
Wasser 15 bis 20 Zentimeter auf der
zu befahrenden Straße, nach 3:10
Stunden als 62. ins Ziel, war aber
immer noch unter den Top-50. Ganz
anders war Titus am dritten Tag
drauf. Die Rückenschmerzen waren
weg, er hatte sich gut erholt und
die Sonne schien. So konnte er
wohlgestimmt die Königsetappe von
Pfronten nach Sonthofen in Angriff
nehmen. Auf nur 55 Kilometern waren
1830 Höhenmeter zu bewältigen.
Patrick ging diesmal als 54. über
die Ziellinie und war mit seinen
2:27 Stunden nur fünf Minuten
langsamer als Karl Platt, der hier
31. war. Bei der vierten und letzten
Etappe von Sonthofen nach Bregenz
waren auf 74,5 Kilometer 1365
Höhenmeter zu bewältigen. Nach 15
flachen Kilometern ging es hinauf
zum Riedbergpass, den Titus noch als
38. hinter sich ließ. Bergab konnten
aber viele Fahrer wieder Anschluss
finden und so war Titus im Ziel 66.
dieser Abschlussetappe und 50. in
der Gesamtwertung.
Die Strecke sei für einen echten
CC-Fahrer sehr unattraktiv, meinte
der Wüstenselbitzer, deshalb hätten
hier auch viele mitfahren können,
die auf einer echten MTB-Strecke
keine Chance gehabt hätten. "Mit der
Transalp hält die Trans-Germany
keinen Vergleich stand", ist Titus
der Ansicht, der das schwerste
Radrennen der Welt im letzten Jahr
gefahren ist.
he
RadSport-Festival am 29/30.05.2010 –
Garmisch-Partenkirchen/Grainau
RadSport-Challenge – Race
20km/Marathon
Als Einzelkämpfer trat am
29./30.05.10 Florian Süss in
Garmisch-Partenkirchen zum 3.
MTB-Bayern-Liga-Lauf an. Das Rennen
bestand aus zwei Einzelwertungen,
einem Race-Rennen über 20 km und
einem Halbmarathon über 31 km. In
beiden Disziplinen schlug sich
Florian beachtlich.
Am Samstag musste ein 4km langer
Anstieg zur Zugspitze über
kraftraubende Schotterwege bewältigt
werden, die Streckenführung ging von
dort wieder Richtung talwärts zum
Eibsee. Allerdings wurden hier
wieder einige kraftraubende Anstiege
eingebaut, bevor es wieder In
Richtung Grainau ins Ziel ging.
Florian wurde an diesem Tag in
seiner Altersgruppe Fünfter. Was
umso höher zu bewerten ist, da auch
Toni Partheymüller sich an diesem
Tag nur mit 2.Platz zufrieden geben
musste. Auch er hatte seinen Meister
in Max Ruckriegel von Ski
&Deggendorf gefunden. Zumindest an
diesem Tag wurden die Fahrer vom
Regen verschont. Aber das blieb
leider nicht so.
Am Sonntag starteten die Fahrer bei
strömenden Regen. Sie mussten am
Anfang die gleiche Strecke wie am
Samstag bewältigen, aber das Ziel
wurde bis nach
Garmisch-Partenkirchen verlegt. Auch
hier belegte Florian den fünften
Platz, so dass er seinen fünften
Rang in der Gesamtwertung in seiner
Altersklasse verteidigen konnte.
Toni Partheymüller wurde am Sonntag
Sechster, so dass er in der
Gesamtwertung den dritten Platz
verteidigen konnte, allerdings hatte
er erstmals in dieser Saison gegen
Florian Süss ein Rennen verloren.
Gratulation Florian!!!!
Erfreulicherweise konnten die
Oberfranken an diesen beiden Tagen
aber noch weitere gute Plätze hervor
weisen:
Marco Holzschuher belegte den 1.
Platz in der U13
Niklas Reichstein belegte den 3.
Platz
Beim Mini Race am Samstag, 29.05.10
– 20km kamen noch folgende super
Platzierungen zustande:
Nicole Paulusch 2.
Felicitas Geiger 3.
Nadine Paulusch 3.
Maximilian Dilg 7.
Ludwig Rittger 12.
Dominik Schmidt 15.
jeweils in ihren Altersklassen.
Respekt.
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hg
Bericht übers
Rennen Wüstenselbitz 22.05.2010
Seit genau 20 Jahren werden auf dem
Wüstenselbitzer Reußenberg
Mountainbikerennen durchgeführt und
seit dieser Zeit hat sich die Ski-
und MTB-Abteilung des FCW einen
Namen in der Mountainbikeszene
erarbeitet, der sich weit über die
Grenzen Bayerns hinaus zu einem
Markenzeichen entwickelt hat. Auch
in diesem Jahr waren wieder über 250
Teilnehmer für acht Rennen gemeldet.
Die Strecken im Kriegswald gelten
als die schönsten und
anspruchsvollsten im Alpina- und
OTV-Cup. Die Strecke wurde nach den
bayerischen Meisterschaften im
letzten Jahr teilweise neu angelegt
und war gespickt mit steilen
Abfahrten, kurzen aber knackigen
Anstiegen, Wurzelpassagen und
Singletrials, die höchste
Aufmerksamkeit erforderten.
Besonders gefordert wurden die
Fahrer in der "Werner-Wirth-Präzisions-Mulde",
im "Fickenschers Staabruch" und in
der "Wolfsschlucht". Hier gab es
aber für die nicht ganz so Mutigen
die Möglichkeit diese zu umfahren.
Was eine kleine Zeiteinbuße
bedeutete. Allerdings waren diese
Schikanen erst auf der großen Runde,
die von den Teilnehmern ab den
Klassen U 17 zu fahren waren,
eingebaut. Mit den unzähligen
Wurzeln, die alles noch viel
schwieriger machten, hatten aber
alle zu kämpfen. In jeder Sekunde
mussten die Fahrer höchste
Aufmerksamkeit und Konzentration
walten lassen, schnell war man auf
solch einer Wurzel ausgerutscht und
stürzte.
Bei sehr starken Starterfeldern,
sowohl zahlen- als auch
leistungsmäßig, die einer
bayerischen Meisterschaft fast
gleichzusetzen sind, konnten die
heimischen Fahrer insgesamt sieben
Klassensiege erringen, landeten
dreimal auf dem zweiten Platz und
wurden je viermal Dritter und
unglücklicher Vierter.
Das Pech klebt derzeit Patrick Titus
(FCW/ Bike Junior Team) am Reifen.
Patrick wollte unbedingt sein
Heimrennen gewinnen und setzte sich
gleich nach dem Start an die Spitze.
Zwei Runden lang führte er das Feld
des Hautrennens an, bis ihm das
gleiche Missgeschick wie eine Woche
zuvor beim Bundesligarennen ereilte,
er hatte einen Reifenplatzer und
musste aussteigen. Nun führte sein
Teamkamerad Ludwig Döhl aus Kehlheim
das Feld der Leistungsklassen an und
erlitt den gleichen Defekt,
allerdings an günstigerer Stelle als
Patrick. Er konnte seinen Reifen
schnell wechseln und fuhr mit 54:40
Minuten hinter den Tagesieger
Christian Dörfler von Marin-Bikes/MTB-Club
München, der 1:14 Minuten Vorsprung
hatte, ins Ziel. Dörfler war zum
zweiten Mal in Wüstenselbitz am
Start und ihm gefiel die neue
Streckenführung, allerdings sagte
ihm die Einführungsrunde nicht zu.
Wie der Zweite, so meinte auch er,
dass diese in umgekehrter Richtung
gefahren werden sollte. Ansonsten
waren beide mit der "sehr
anstrengenden Strecke" voll
zufrieden. Dörfler hat sich
vorgenommen, die Gesamtwertung des
OTV-Cups zu gewinnen. Die drittbeste
Zeit von 55:53 Minuten fuhr der
ehemalige deutsche Meister Joachim
Oechsner vom Ghost-Racing-Team/ESV
Regensburg, der damit in der Klasse
M 40 siegte. In der Klasse M 30
hatte der Münchberger Heinrich
Henninger, der für den TV Stammbach
fährt, in 58:48 Minuten die Nase
vorn. Bei den Herren 50, sie hatten
eine Runde weniger zu fahren, war in
27:10 Minuten Heiner Ruppert von
Corona Weiden der Schnellste und in
der H 60 siegte der über 71jährige
Gerhard Eckardt auf seiner
Hausstrecke in knapp über einer
Stunde. In der Hobbyklasse über vier
Runden gab es einen Dreifachsieg für
den RVC Trieb durch Marco Beetz,
Daniel Ramster und Uli Schmitt-Lutz.
Ein Superrennen fuhr in der U 17
Maxi Maier vom MTB-Club München, der
in 34:18 Minuten Streckenbestzeit
hinlegte. Eigentlich wollte Maxi
beim Weltcup in Offenburg starten,
wo auch der heimische Martin Gluth
im Einsatz war, doch der
Bundestrainer hatte einen anderen,
punktgleichen Fahrer vorgezogen, und
so startete der Nationalfahrer in
Wüstenselbitz, wo er im letzten Jahr
bei der Bayerischen schon gute
Erfahrungen gemacht und sich in die
Strecke verliebt hatte. In der U 17
gab es für die BSB Bayreuth einen
dreifachen Triumpf durch Marco
Holzschuher, Bastian Richter und
Maximilian Dilg. Patrick Zeitler vom
FCW fuhr nach einem Jahr ohne
Training sein erstes Rennen wieder
und wurde 12. Dafür bewies Jessica
Wirth ihr Allround-Talent und holte
ohne Radtraining, sie steckt schon
wieder im Aufbautraining für die
Wintersaison, in der U 17 den Sieg.
Ihr wahrscheinlich bestes Rennen in
ihrer Karriere fuhr Theresa Wolfrum
vom FCW/Bike Junior Team in der U
19. Sie siegte hier in einem starken
Feld in Streckenbestzeit von 40:37
Minuten mit 2:28 Minuten Vorsprung
vor der Nächstplatzierten. Nach über
drei Jahren Renn- und doppelter
Babypause griff Bettina Ortner (FCW)
wieder einmal ins Renngeschehen ein
und wurde bei den Damen 30 Vierte.
Im Einsteigerrennen bewies Jannik
Metz vom FCW, dass er sein
Sportgerät beherrscht und auch schon
eine ordentliche Zeit fahren kann.
Unheimlich stark besetzt waren die
Nachwuchsklassen, so gingen in der U
9 und U 13 jeweils über 30 Buben und
Mädchen an den Start und auch in den
anderen Klassen waren es stets weit
über 20. Die herausragenden Vereine
waren neben dem FC Wüstenselbitz,
der TV Redwitz, der RVC Trieb, die
BSB Bayreuth und RSC Neukirchen. In
der U 9 weiblich holte Stefanie
Pfaffenberger den gewohnten Sieg vor
Linda Rotter, Vierte wurde Clara
Plachert vor Emma Gottesmann. Noch
dominanter waren die Wüstenselbitzer
Mädels in der U 11 mit einem
fünffachen Sieg. Nicole Paffenberger
siegte vor Dorina Müller, Lina
Plachert, Melina Wilfling und
Pauline Gottesmann. Einen weiteren
Doppelsieg gab es in der U 13 durch
Franziska Blass und Lara Köhler. Bei
den Buben konnte in der U 13 Florian
Süß auf den dritten Platz fahren und
Moritz Hüttner wurde in der U 11
Vierter. Dritte Plätze gab es noch
für Carlos Fischer (U 7) und Lukas
Hofmann ( U 9).
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Bundesligarennen
in Heubach 16.05.2010
Erstmals ist Theresa Wolfrum bei
einem Bundesligatrennen in Heubach
an den Start gegangen und war sehr
gespannt auf die Strecke. Die ersten
beiden Kilometer gingen ständig
bergan und nach einem kurzen flachen
Abschnitt ging es dann mit Karacho
bergab. "Gespickt mit geilen
Singletrials und Downhills ", so die
Wüstenselbitzer
Bike-Junior-Teamfahrerin, die dieses
Strecke als die härteste einstufte,
die sie je gefahren ist.
Theresa erwischte in der U 19 keinen
guten Start, rutschte aus dem Pedal
und ging deshalb als letzte Fahrerin
in die erste Runde. Am Berg konnte
sie wieder aufholen, doch in der
berüchtigten "Zorro-Drop" stürzte
sie und verbog sich den Lenker, der
in der Technik-Zone wieder gerichtet
werden musste. Damit ging sie auch
als Letzte in die zweite Runde. Sie
kämpfte sich nun Platz um Platz nach
vorne und allein in der dritten und
letzten Runde konnte sie viele
weitere Plätze gutmachen. Als 14.
war sie nach diesen technischen
Fehlern und Missgeschicken dann doch
recht zufrieden. "Ohne Sturz wäre
ich sicherlich unter die Top-Ten
gefahren", so Theresa.
In der U 23 war Patrick Titus am
Start, er musste die 4,3 Kilometer
lange Strecke sechs Mal bewältigen,
und kam vom Start gut weg. Weitere
Fahrer konnte er bis zum ersten
Anstieg überholen. Hier mussten aber
einige vor ihm fahrende absteigen
und der Wüstenselbitzer Bike Junior
Fahrer wurde ausgebremst. Er schloss
sich seinem Teamkameraden Ludwig
Döhl an und beide fuhren zwei Runden
gemeinsam, dabei konnten sie
besonders in den technisch
schwierigen Abfahrten zahlreiche
Plätze gutmachen. In der dritten
Runde platze Titus dann aber ein
Schlauch und er musste zwei
Kilometer mit dem Rad bergan bis zur
nächsten Technik-Zone laufen. Dabei
verlor er über drei Minuten. In den
letzten drei Runden konnte er sich
wieder um zahlreiche Ränge nach
vorne arbeiten und kam als 47. ins
Ziel, damit war er immer noch in der
ersten Hälfte der Ergebnisliste
aufgelistet.
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Bericht
Painten 16.5.2010
Im oberpfälzischen Painten stand ein
weiterer Lauf zum OTV-Cup auf dem
Programm. Während in Wüstenselbitz
die Kinder- und Jugendklassen sehr
stark besetzt waren, traten in
Painten, wie auch schon in Schönsee,
nur sehr wenige Teilnehmer an den
Start. Liegt dies vielleicht daran,
dass diese Vereine auch nur selten
und in geringer Starterzahl bei
anderen Veranstaltungen antreten?
Auch vom FCW nahmen lediglich fünf
Nachwuchsfahrer am Rennen teil. Bei
den Bambinis in der U 9 holte sich
auf der Kurzstrecke wie gewohnt
Stefanie Pfaffenberger den Sieg. Der
Wüstenselbitzer Erfolg wurde hier
durch Linda Rotter, die Zweite
wurde, vervollständigt. In der U 11
musste bereits eine volle Runde mit
5,7 Kilometern, die mit steilen
Anstiegen auf Wald- und Wiesenwegen,
die zudem wegen des tagelangen
Regens noch total aufgeweicht waren
und den Fahrern alles abverlangten,
gefahren werden. Nicole
Pfaffenberger konnte dies nicht
stoppen und sie fuhr einen
überlegenen Sieg ein. Zwei Runden
musste die Klasse U 15 fahren, in
der Laura Rotter an den Start ging.
Bereits am ersten Anstieg konnte sie
sich von ihrer einzigen Konkurrentin
absetzen und souverän mit zehn
Minuten Vorsprung einen überzeugten
Sieg einfahren. In der U 19, diese
Klasse war etwas stärker besetzt,
holte Christian Pilger den vierten
Platz und verpasste damit knapp als
einziger Wüstenselbitzer den
Siegespodest.
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Bericht aus dem BIKE-Magazin über Martin
Gluth
Oberwarmensteinach
und Schönsee 01.-02.05.2010
Gleich bei zwei
Mountainbikewettkämpfen waren am
ersten Maiwochenende die
Wüstenselbitzer FC-ler vertreten,
und das mit großem Erfolg.
Der WSV Oberwarmensteinach war
Ausrichter des zweiten Rennens zum
Alpina-Cup, der sich in diesem Jahr
großer Beliebtheit erfreut. So
konnten auch die
Oberwarmensteinacher mit über 200
Startern einen neuen
Teilnehmerrekord vermelden.
Insgesamt acht Rennen wurden auf dem
sehr anspruchsvollen Kurs
ausgetragen, aus denen der FCW mit
zehn Podiumsplätzen als
erfolgreichster Verein vor TV
Redwitz (9), BSB Bayreuth und RVC
Trieb (je 8) hervorging. Mit
insgesamt 22 Teilnehmern gehörte der
FCW auch zu stärksten Vereinen.
In der U 9 gaben die Wüstenselbitzer
Mädels auf den drei verkürzten
Runden wieder den Ton an und holten
durch Stefanie Pfaffenberger, die
ein überragendes Rennen gestaltete
und mit einer Minute Vorsprung den
Sieg errang, und Linda Rotter einen
Doppelsieg. Pech hatte Clara
Plachert, ihr fehlte nur eine
Sekunde zum Dritten Platz. Auch bei
den Buben fuhr Lukas Hofmann ein
beherztes Rennen und war als Vierter
nur zwei Sekunden hinter dem Dritten
und fünf Sekunden hinter dem
Zweiten. Ebenfalls zwei
Podiumsplätze gab es in der U 11
durch Nicole Pfaffenberger, die es
ihrer Schwester gleichtat und den
Sieg holte, und Lina Plachert als
Dritte. Dritter wurde ebenfalls Paul
Sehlert in seinem bisher besten
Rennen. Moritz Hüttner wurde in dem
großen Starterfeld noch guter
Sechster. Überragend fährt derzeit
Franziska Blass in der U 13, die auf
ihren drei Runden die gesamte
Konkurrenz in Grund und Boden fuhr.
Auch ihre Mannschaftskameradin Lara
Köhler hatte als Dritte an diesem
Tag keine Chance. Beiden den Buben
landete Konstantin Hofmann auf dem
undankbaren vierten Platz von
insgesamt 24 Startern. Über vier
Runden ging es in der U 15, hier
bewies Florian Süß mit seinem
zweiten Rang, dass er in Schwung
kommt. Den überlegensten Sieg holte
in der U 17 Jessica Wirth, die
wiederum bewies, dass sie nicht nur
als Skilangläuferin zu den Besten in
Deutschland zählt, sondern auch eine
hervorragende Mountainbikern ist. In
der U 19 gelang auch Angelina
Streibelt ihr erster Podiumsplatz in
dieser Saison. Sie wurde Dritte.
Weitere Ergebnisse aus
Oberwarmensteinach: U 13w: 8.
Marie Sehlert; U 13m: 10.
Julian Ritter, 11. Johannes
Hofmann,20. Reinhold Arlt; U 15
w: 8. Laura Rotter U
17w: 4. Nicole Hertrich
(Gottersdorf); U 19m: 7. René
Blanck, 8. Christian Pilger; M
50: 8. Gerhard Eckardt.
In Schönsee wurde am nächsten Tag
der OTV-Cup mit einem Bergzeitfahren
eröffnet, bei dem nur vier
Wüstenselbitzer Nachwuchsbikerinnen
an den Start gingen und die
ausnahmslos alle aufs Siegespodest
fuhren, allerdings waren hier
sämtliche Klassen nur schwach
besetzt. In der U 9 gab es durch
Stefanie Pfaffenberger und Linda
Rotter einen Doppelsieg, während
Nicole Pfaffenberger in der U 11 und
Laura Rotter in der U 15 jeweils
Zweite wurden. Bei den Männern 30
konnte sich Heinrich Henniger, der
in diesem Jahr für den TV Stammbach
startet, ebenfalls auf dem zweiten
Platz einreihen, genauso wie sein
früherer Mannschaftskamerad Gunnar
Popp vom Bike Team Münchberg in der
Klasse M 50.
he
1. Lauf Alpina-Cup
in Schneckenlohe 24.04.2010
Mit einem furiosen Auftaktrennen startete der neu geschaffene Alpina-Cup als Nachfolgeveranstaltung des E.on-Bayern-Cups in Schneckenlohe. Insgesamt zählen zu der Serie zehn Rennen in ganz Nordbayern, das Finale ist am 10. Oktober beim SKV Gottersdorf. Das Rennen in Wüstenselbitz wird am Pfingstsamstag gestartet.
Der gastgebende RSV Schneckenlohe bot zum Einstieg den über 250 Teilnehmern des MTB-Cross-Country-Rennens hervorragend präparierte Strecken, die geradezu für Klasseleistungen sorgten. Auch die MTB- Abteilung des FCW mischte kräftig mit, besonders die Mädchenpower schlug wieder zu und fuhr vier Klassensiege ein. Dazu gab es vier weitere Podiumsplätze. Insgesamt war der FCW mit 28 Bikern am Start und war damit hinter der BSB Bayreuth das zweitstärkste Team.
In der U 9 waren die Wüstenselbitzer Mädels nicht nur personell hervorragend besetzt, sondern gaben auch sportlich den Ton an. Stefanie Pfaffenberger holte einen überzeugenden Sieg, Linda Rotter und Clara Plachert vervollständigten das ausgezeichnete Ergebnis mit einem dritten und vierten Platz. Noch überzeugender schlugen die Mädchen in der U 11 zu. Hier gab es gleich einen Dreifachsieg für Nicole Pfaffenberg, Lina Plachert und Melina Wilfling. Alleine war Lara Köhler in der U 13 auf sich gestellt und ließ sich trotzdem von der Konkurrenz nicht einschüchtern, vielmehr zeigte sie dieser die Grenzen auf und fuhr einen überzeugenden Sieg ein. In der U 15 war es ein Junge der Wüstenselbitz auf dem Siegerpodest vertrat. Florian Süß holte hier nach einem aufopferungsvollen Rennen schließlich noch den dritten Platz. In der U 17 zeigte Jessica Wirth, die deutsche Meisterin im Skilanglauf, dass sie auch immer noch im Mountainbikesport an der Spitze mitmischen kann, schließlich war sie hier auch schon bayerische Meisterin, und holte einen überlegenen Sieg mit über einer Minute Vorsprung. Auch in der U 19 war der FCW mit drei jungen Damen vertreten und alle fuhren sich auf vordere Plätze. Theresa Wolfrum (Bike Junior Team) wurde Dritte , Anna Steeger und Angelina Streibelt wurden noch Fünfte und Sechste. Einen tollen Wettkampf lieferte auch Patrick Titus (Bike Junior Team), der als junger U 23-Fahrer in der Herrenklasse als Vierter nur knapp am Siegerpodest vorbeifuhr.
Die weiteren Ergebnisse: U 9 männlich: 6. Lukas Hofmann, 13. Moritz Schramm; U 11 männlich: 6. Moritz Hüttner, 8. Maik Fischer, 20. Tim Baier; U 13 männlich: 5. Konstantin Hofmann, 13. Jan Wilfling, 18. Reinhold Arlt; U 15 weiblich: 6. Laura Rotter; U 17 weiblich: 4. Nicole Hertrich (SKV Gottersdorf); U 17 männlich: 19. Lukas Becher; U 19 männlich: 5. Christian Pilger, 10. Maximilian Grasser. 11. René Blank; Herren 50: 9. Gerhard Eckardt.
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he
Bundesligarennen in Münsingen im Schwarzwald
18.04.2010
Am vergangenen Wochenende wurde in Münsingen die Bundeligasaison der Mountainbiker und im Münchner Olympiapark die Bayernligasaison eröffnet. Bei beiden Großveranstaltungen waren jeweils drei Starter des FC Wüstenselbitz vertreten und fast alle konnten einen gelungenen Saisoneinstand feiern.
Einen Einstand nach Maß feierte dabei Martin Gluth vom Team Bulls, der bereits am Samstag um den Sprintcup antrat. "Eigentlich nur so zum Spaß", doch dann hatte er in der Qualifikation die beste Zeit in der U 23, wo er als 18jähriger zu den Jüngsten gehört, hingelegt. Auch in den Viertel- und Halbfinalläufen bestand für ihn zu keinem Zeitpunkt die Gefahr, auszuscheiden. Erst im Finale konnte ihn der Schweizer Ralf Nähr stoppen und auch Lukas Kaufmann musste er vor dem Ziel noch vorbeiziehen lassen. Mit dem dritten Platz war der Helmbrechtser aber keineswegs enttäuscht. "Das war richtig geil, ich habe mich schon lange auf den Sprint gefreut und hatte meinen Spaß. Dass ich es bei dieser starken Besetzung überhaupt bis ins Finale schaffte, war schon ein großer Erfolg", so der junge Bulls-Fahrer. Auch bei seinem ersten U 23 Bundesligarennen im Cross Country am Sonntag erwischte Gluth einen optimalen Start und konnte als Vierter in die erste der sieben Runden gehen. Bis zur Hälfte der Strecke konnte er sich auch unter den Top-Ten halten. Wegen einsetzender Rückenschmerzen musste er einen Gang herausnehmen und kam als 15. von 128 gestarteten Teilnehmern ins Ziel. Damit hat er sich die ersten wichtigen Punkte in der Weltrangliste erkämpft.
Im gleichen Rennen ging auch Patrick Titus vom Bike Junior Team an den Start, allerdings musste er sich im hinteren Teil des Starterfeldes einreihen. Auf den technisch schwierigen Streckenpassagen machte er immer wieder Plätze gut, "doch der Druck unter die ersten 30 zu fahren reichte einfach nicht", bedauerte der Wüstenselbitzer. War aber im Ziel trotzdem froh, dass er als 49. noch in der ersten Hälfte der Ergebnisliste zu finden war.
Nicht so gut lief es bei Theresa Wolfrum vom Bike Junior Team, die in der U 19 an den Start ging und sich schnell an die neue Streckenführung gewöhnt hatte und von der zweiten Reihe aus starten durfte. Den Startberg überstand sie noch recht gut, doch schon am zweiten Berg plagten sie Bauchkrämpfe, die während des ganzen Rennens anhielten, bis sie schließlich in der letzten der vier Runden das Handtuch werfen musste und ausstieg. "Das ist ganz deprimierend für mich, nachdem schon meine eigentlicher Saisonauftakt in Buchs in der Schweiz ins Wasser gefallen war", so die Nachwuchsfahrerin.
Drei Wüstenselbitzerinnen waren auch zum Bayernligaauftakt, hier findet ja das Finalrennen Anfang Oktober in Wüstenselbitz statt, im Münchner Olympiapark beim "KidsBikeRace" am Start, wo das Ziel im großen rund des Olympiastadions war. Ein ganz besonderes Erlebnis für Lara Köhler und den Blass-Schwestern Katharina und Franziska. Leider schaffte Franziska es nicht bis ins Ziel, gleich nach dem Start der U 13 war ihr ein Schlauch geplatzt. In der gleichen Klasse ging auch Lara Köhler auf die recht einfache Strecke ohne jeglichen technischen Anspruch. Als ältere Fahrerin ging sie das Rennen recht locker an, vielleicht zu locker, und verpasste so knapp den angestrebten dritten Platz. Wenn es bei den nächsten Rennen ins Gelände geht, will sie Revanche nehmen. Ganz knapp auf den dritten Platz konnte sich in der U 9 Katharina Blass mit 0,3 Sekunden Vorsprung retten.
he
3-Tages-Trainingslager der oberfränkischen Mountainbiker in Wirsberg
Durch die finanzielle Förderung der Sparkassen in Oberfranken hatten 65 Teilnehmer die Möglichkeit zu einem optimalen Saisonstart
Winter ade – unter diesem erfreulichen Aspekt begann das Trainingslager der oberfränkischen Mountainbiker der ALPINA-Cup Vereine in Wirsberg am Freitag, den 26.März 2010 bei strahlendem Sonnenschein. Doch kurz nach Beginn der ersten Trainingsausfahrt änderte sich das Motto in April, April ..., denn heftige Regenschauer, Sturmböen und sogar Gewitter stellten die Teilnehmer vor große Herausforderungen. Nichtsdestotrotz wurde, nach entsprechender Aufrüstung mit Armlingen, Beinlingen und Regenjacken die Fahrt fortgesetzt, denn so schnell gaben die jungen Biker im Alter von 10 bis 19 Jahren nicht auf. Dieser Wechsel von trocken zu nass hielt das gesamte Wochenende an und zum Schluss hatte sich jeder daran gewöhnt.
Unter der sportlichen Leitung von BRV-Verbandstrainer Heiko Thieme und seinem 7-köpfigen Team aus Trainern und Betreuern der teilnehmenden Vereine fanden an den 3 Trainingstagen insgesamt 4 jeweils 3stündige Ausfahrten statt. Das Leistungsniveau richtete sich in den unterschiedlichen Gruppen sowohl nach Alter als auch nach Fähigkeit. So hatten sowohl Anfänger, als auch bereits versierte Fahrer, darunter einige Kaderfahrer des BRV ihre Herausforderungen im Kulmbacher Umland mit teils knackigen Anstiegen und technisch versierten Streckenabschnitten zu meistern. Der FC-Wüstenselbitz war verantwortlich für die gelungene, perfekte Organisation.
Zu den unter sporternährungswissenschaftlicher Sicht zusammengestellten Mahlzeiten trafen sich alle Gruppen wieder im wunderschön gelegenen Jugendtagungshaus in Wirsberg , das mit seinen Räumlichkeiten, den Fahrradstellplätzen und seiner freundlichen Leitung eine optimale Unterbringung für das jährlich zu Beginn der Mountainbike-Saison stattfindende Event ist. Schnell war die Zeit der Winterpause, in der sich die Jugendlichen aus den 10 Vereinen des ALPINA-Cups nicht gesehen hatten, vergessen. Freundschaftliche Kontakte blühten zwischen den im Rennen als Konkurrenten startenden jugendlichen Sportler schnell wieder auf und schon bald war die familiäre Stimmung zwischen allen Teilnehmern wieder hergestellt.
Das Abendprogramm stand natürlich ebenfalls unter dem Aspekt richtiges Training, Gesundheit und Regeneration. Mit Übungen aus dem maxxF-Workout-Programm wurde den Teilnehmern gezeigt, wie sie ein sehr effektives Training ohne jedes technische Gerät absolvieren können, um die beim Mountainbiken weniger beanspruchten Muskelpartien ausgleichend zu trainieren. Richtiges Dehnen , sowie die theoretischen Grundlagen über einen sinnvollen Trainingsaufbau brachte den jungen Sportlern weitere Infos über ein gesundheitlich verantwortungsvolles Ausüben ihrer Disziplin.
Der zweite Abend diente dazu, den Kindern und Jugendlichen die Verbandsstrukturen des deutschen Radsports näherzubringen, sowie durch Informationen über anstehende Wettkampftermine und –serien auf Landes-Bundes und Regionalebene das Hintergrundwissen für eine individuelle Saisonplanung zu vermitteln. Doch auch Spiel und Spaß sollten nicht zu kurz kommen. Bei einem stimmungsvollen Karaoke-Wettbewerb der verschiedenen Trainingsgruppen blieb kein Auge trocken und so mancher, der sein Temperament bislang gut versteckt hatte, war im Laufe dieser Wettbewerbe nicht mehr zu halten...
Das Trainingslager konnte in diesem Jahr mit der besonderen Förderung durch den Verband der Oberfränkischen Sparkassen, dem Familienbrauhaus Leikeim und der Deutschen Mountainbike-Union durchgeführt werden. Durch diese dankenswerten finanziellen Unterstützungen konnte der Eigenanteil der Teilnehmer gering gehalten werden, und alle zeigten sich den Sponsoren gegenüber mehr als dankbar. Die zur Verfügung gestellten Mittel sind in dieser 3-Tagesveranstaltung bestens angelegt gewesen, es gab durch die umsichtige sportliche Führung weder Unfälle oder Beeinträchtigungen sonstiger Art. Die Freude aller Teilnehmer und der sportliche Nutzen für jeden hält noch lange vor... und für 2011 wird eine Wiederholung fest ins Auge gefasst.
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gr
Zeitungsbericht in
der Frankenpost über den FC
Wüstenselbitz
Wüstenselbitz/Münchberg- Mit fast hundert aktiven Mountainbikesportlern, davon etwa 80 Kinder und Jugendliche, ist die MTB-Abteilung des FC Wüstenselbitz einer der größten Radsportvereine in ganz Nordbayern. Aber nicht nur quantitativ gehört der FCW zu den großen Vereinen, auch qualitativ ist er einer der erfolgreichsten. Seit vielen Jahren beweist er dies in den verschiedensten Rennserien in ganz Deutschland. Im Eon-Bayern-Cup -künftig Alpina-Cup- sowie im OTV-Cup war der FCW im letzten Jahrzehnt der erfolgreichste Verein. Bei allen Rennen fuhren die Wüstenselbitzer vorne mit und in den Gesamtwertungen holten sie stets mit der Bike-Sport-Bühne Bayreuth die meisten Titel. Bei bayerischen und deutschen Meisterschaften wurden zahlreiche Titel und vordere Platzierungen eingefahren. Auch für die Bundesligarennserien waren in den letzten Jahren mehrere Wüstenselbitzer Sportler qualifiziert und schnitten hervorragend ab. Patrick Titus und Martin Gluth sind amtierende 24-Stunden-Weltmeister. Den Titel holten sie gemeinsam mit dem Bayernteam. Mit diesen beiden jungen Fahren sowie Christian Pflug und Theresa Wolfrum wurden bisher vier Fahrer in das erfolgreiche Bike-Junior-Team aufgenommen, was noch keinem andern Verein gelang. Während Martin Gluth heute für das Bulls-Profi-Team fährt und Christian Pflug sich vorerst vom großen Rennsport zurückgezogen hat und nur noch als Trainer in der Abteilung arbeitet, gehören Patrick und Theresa derzeit dem Team der größten europäischen Bike-Fachzeitschrift an. Seit fünf Jahren fährt Martin Gluth im Nachwuchsteam des Deutschen Radsportverbandes und gewann im letzten Jahr in der U 19 bei den Europameisterschaften die Bronzemedaille. Bei der Weltmeisterschaft in Australien holte er trotz einer Fußverletzung aus dem Mannschaftsrennen und Bandscheibenschmerzen einen Platz im vorderen Mittelfeld.
Solche Leistungen kommen nicht von ungefähr, dahinter steht großer Trainingsfleiß der Aktiven und ein engagiertes Trainerteam, das regelmäßig vom Sportwissenschaftler der Uni Regensburg und ehemaligen Vuelta-Etappensieger Erik Becker geschult wird. Doch was hilft aller Trainingseifer und alles Engagement, wenn die Infrastruktur nicht passt. Im Sommer hat die Abteilung wohl das beste Trainingsgelände, das man sich als Mountainbiker nur vorstellen kann. Im Kriegswald und am Sportheim auf dem Reusenberg stehen Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung, die für alle Altersgruppen die richtige Trainingsdosierung erlauben. Auch die Kondition kann aufgebaut werden. Doch im Winter, wenn es darauf ankommt, sich auf eine erfolgreiche Sommersaison vorzubereiten und Technik zu trainieren, die in diesem Jahr beim Alpina-Cup wieder eine große Rolle spielt, gibt es in Wüstenselbitz Defizite. Dazu wird eine große Halle benötigt, in welcher ein Hindernisparcours aufgebaut werden kann und dort während des gesamten Winters auch verbleiben kann, weil solch ein Aufbau aus meist alten Holzpaletten, Baumstämmen und Slalomstangen doch größere Mühen bereitet.
Als ehemaliger Mitarbeiter der Firma Schoedel in Münchberg erinnerte sich Udo Streibelt, dessen Tochter Angelina selbst aktiv MTB-Sportbeim FCW betreibt, an die leer stehenden Hallen und suchte Kontakt zu Karl-Heinz Köhler, einem ehemaligen Arbeitskollegen. Er ist der "Mann vor Ort" der Gamma-Grundstückverwaltungs-Gesellschaft mbH in Krefeld, welche das gesamte Areal verwaltet, das durch die QIM Projekt & Consult GmbH in Marktredwitz und ihrem geschäftsführenden Gesellschafter Raimund Hoffmann wieder einer Bestimmung zugeführt, also revitalisiert", werden soll. Schnell waren die Kontakte geknüpft und auch eine geeignete Halle mit 400 Quadratmetern Fläche im 3. Stock in der ehemaligen Spinnerei gefunden. Raimund Hoffmann, der sich selbst einen Verfechter des Jugendsports nennt und diesen in der Region auch fördern möchte, zeigte sich schnell mit der gefundenen Lösung einverstanden, doch das letzte Wort hatte Günter Nauck, der Geschäftsführer der Gamma-Grundstücksverwaltung in Krefeld. Und es dauerte keine Woche, da kam aus Krefeld grünes Licht für das Sponsoring. "Ich freue mich, dass ich die Halle den jungen Sportlern zum Nulltarif zur Verfügung stellen kann und der Verein nur die geringen Stromkosten tragen muss", erklärte Hoffmann mit einem strahlenden Gesicht und lobte auch Herrn Nauck und die Firma Gamma. Sie würden nicht wie andere Konzerne, die sich aus der Region zurückgezogen haben, eine Industriebrache zurücklassen, sondern alles versuchen, Nachfolgeunternehmen in den leer stehenden Räumlichkeiten unterzubringen, was auch teilweise schon gelungen sei. Auch die Überlassung als Trainingshalle sei eine vernünftige Alternative, die als Jugendförderung von allergrößter Bedeutung für gesamte die Region sei, schließlich üben auch viele Kinder und Jugendliche aus der Stadt Hof und dem gesamten Landkreis ihr Hobby beim FCW aus.
Abteilungsleiterin Ines Köhler war beeindruckt von der schnellen und problemlosen Abwicklung, "innerhalb einer Woche konnten wir unseren vielen jugendlichen Sportlern von den verbesserten Trainingsmöglichkeiten berichten". Für ihren persönlichen Einsatz dankt sie ganz ausdrücklich Karl-Heinz Köhler und Raimund Hoffmann, der anklingen ließ, dass es vielleicht auch noch andere Möglichkeiten der Zusammenarbeit gäbe, wie etwa das Vermitteln von potenziellen Förderern des Mountainbikesports.
Bei der MTB-Abteilung des FCW wären die Mittel auf jeden Fall gut angelegt. Das Konzept sei sehr überzeugend und bei den sportlichen Veranstaltungen in diesem Jahr würde sich Hoffmann noch eingehend vor Ort selbst ein Bild von der vorbildlichen Jugendarbeit des Vereins machen, bei dem selbst auch schon die jungen Aktiven, wie Theresa Wolfrum, Martin Gluth, Patrick Titus und Christian Pflug als Trainer fungieren und ihr Wissen, das sie sich bei zahlreichen Trainingslagern des National- und Bayernkaders im In- und Ausland aneigneten, an die nächste Generation weitergeben.
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