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Finale Gottersdorf 10.10.2010

Mit acht spannenden und mitreißenden Rennen in den verschiedene Altersklassen wurde beim Finallauf zum Alpina-Cup 2010, der traditionell in Gottersdorf stattfand, die Mountainbikesaison abgeschlossen. 180 Teilnehmer und viele Zuschauer werteten dieses Finale, das 21. MTB-Rennen des SKV Gottersdorf, zu einem wahren sportlichen Event auf. Der Rundkurs, der in großen Teilen durch den Münchberger Ortsteil führte, war gesäumt von, im wahrsten Sinne des Wortes, anfeuernden "Zaungästen". Auch am langen, kraftraubenden Anstieg vom Start-Ziel-Bereich hinauf zu den Windrädern konnten sich die Aktiven über aufmunternde Zurufe der Zuschauer freuen. Besonders dicht an dicht standen diese rund um den Single-Trial, wo besonders die technisch guten Fahrer ihre Vorteile ausspielen konnten und gegenüber den Kraftbolzern, die am Berg Vorteile hatten, wieder Boden gut machen konnten. Sein schönstes Geburtstagsgeschenk machte sich Carlos Fischer vom FC Wüstenselbitz bei den Jungen der U 7 selbst und fuhr einen schönen Sieg ein. Dabei verwies er Paul Köhler (Redwitz) und Niklas Popp (BSB Bayreuth) auf die Plätze. Der Gottersdorfer Hannes Dietel wurde auf seiner Haustrecke Fünfter. Bei den Mädchen setzten sich die Favoritinnen Jasmin Gäbelein (Redwitz) und Jule Trinkwalter (Trieb) durch. In der U 9 schlug bei den Buben auch der ältere Bruder Marcel Gäbelein zu und holte den Sieg vor den beiden Triebern Sebastian Zohner und Christian Mayer. Bei den Mädchen bestätigten die Wüstenselbitzerinnen ihr Vormachtstellung in dieser Klasse mit einem Dreifachsieg von Stefanie Pfaffenberger, Linda Rotter und Clara Plachert. Fünfte wurde noch Emma Gottesmann. Auch die U 11 wurde von den Wüstenselbitzer Mädchen beherrscht. Hier gab es sogar einen Vierfachsieg durch Nicole Pfaffenberger, Pauline Gottesmann, Melina Wilfling und Lina Plachert. Bei den Jungs konnte sich Vereinskamerad Moritz Hüttner hinter Leon Aures (Neukirchen) und Jonas Fischer (Team Icehouse) ebenfalls aufs Stockerl fahren. Nichts zu bestellen hatten die heimischen Biker in der U13, wo Adrian Stark (Coburg) ein starkes Rennen fuhr und sogar Timo Holzschuher (BSB) und Niklas Reichenberger (Redwitz) in die Schranken verwies. Die Wüstenselbitzer Julian Ritter, Jan Wilfling und Yannik Fränkel wurden in dem großen Feld Siebter, Neunter und 16. Bei den Mädchen trumpften wieder die Wüstenselbitzer auf. Franziska Blass und Lara Köhler fuhren den gewohnten Doppelsieg ein. Alles entschieden war bei den Jungs in der U 15 und so tat man sich auch nicht mehr weh sondern fuhr wie gewohnt durchs Ziel, Toni Partheymüller (Redwitz) vor Jonas Grossmann (BSB) und Florian Süß (FC Wüstenselbitz). Anders bei den Mädchen, da ging es noch um den Gesamtsieg, den nach einem spannenden Rennen Nicole Paulusch (Redwitz) noch der führenden Felicitas Geiger (Trieb) wegschnappte. Dritte wurde Raphaela Richter (BSB) und Siebte Laura Roter (FCW). Nur zwei Starterinnen waren in der U 17 gemeldet. Lena Faderl (Neukirchen) siegte vor Nicole Hertrich (Gottersdorf). In der U 19 fuhr Regina Genser (BSB/Bike Junior Team) einen überlegenen Start-Ziel-Sieg vor Sophia Panzer (Wunsiedel) ein. Die Wüstenselbitzerin Theresa Wolfrum (Bike Junior Team)kam nach einem überstandenen Infekt nicht mehr richtig in die Buschen und war über ihren dritten Platz froh. Bei den Damen, die im gleichen Rennen gestartet wurden, holte Tanja Trinkwalter (Trieb) den Sieg vor Anita Paulusch (Redwitz) und Amelie Götz (BSB). Auch wenn die Bayreuther ihre Überlegenheit in der U 17 männlich ausspielten, so konnte sich doch Felix Weber (Scheßlitz) zwischen Marco Holzschuher, Bastian Richter, Ludwig Rittger und Linus Meister auf den zweiten Platz mischen. Lukas Becher vom FCW wurde Zehnter. Auch in der U 19 gab es durch den Bayreuther Favoriten Marcus Macicek einen weiteren Sieg für die BSB vor Jochen Weisenseel (Haselbach) und Jens Schwännlein (Schneckenlohe). Die Erfolgsserie für Bayreuth setzte Thomas Weschta in der Klasse M 20 vor den beiden Triebern Uli Schmittlutz und Simon Dörner fort. In der M 30 ging der Sieg nach Schneckenlohe, der durch Marco Eckert hervorragend vertreten war. Zweiter wurde hier Markus Honka (Treib) vor Carsten Dauscher (Strullendorf). Sehr stark besetzt war die M 40, wo Bernd Hagen (Pegnitz) vor Heiko Thiel (BSB) und Georg Preisinger (RC Pfeil Hof) siegte. Auch die Herren in der M 50 bewiesen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören und boten ausgezeichneten Leistungssport. Als Sieger konnte sich Thomas Hartmann vom MTB-Club München küren lassen, vor Harald Höhn (Neustadt) und Klaus Macicek (Bayreuth). Reinhold Kießling vom ASV Stockenroth wurde Achter. Den Schlusspunkt des großartigen Renntages setzten die Staffeln. Sieger wurde hier der TV Redwitz I vor BSB Bayreuth I und RVC Treib I. Die beiden Wüstenselbitzer Teams wurden fünfter und Achter.
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Zehn Rennen gehörten zum Alpina-Cup 2010, der am vergangenen Sonntag mit dem Cross-Country-Rennen in Gottersdorf seinen Abschluss fand. Nach den Veranstaltungen in Schneckenlohe, Oberwarmensteinach, Wüstenselbitz, Neuhaus, Scheßlitz, Steinbach am Wald, Trieb, Redwitz und Bayreuth waren nochmals 180 Teilnehmer zum Endspurt nach Gottersdorf gekommen, obwohl schon fast alle Entscheidungen gefallen waren. Die Organisatorin der Rennserie, Gabriel Rittger, aus Bayreuth sprach allen Veranstaltern ein großes Lob aus. Es hätte sich wieder bestätigt, dass die oberfränkischen Mountainbikevereine eine große Familie sind. Deshalb wird man die erfolgreiche Zusammenarbeit auch in Zukunft fortsetzten. Sowohl das gemeinsame Trainingslager im kommenden Frühjahr in Wirsberg als auch die Rennserie ist gesichert. Die Sponsoren bleiben alle bei der Stange und werden sich weiter für den Mountainbikesport engagieren.

Bei der Siegerehrung wurden die jeweiligen drei Ersten jeder Klasse mit Pokalen und Ehrenpreisen ausgezeichnet.
In der U7 konnte sich Jasmin Gäbelein (Redwitz) mit der Idealpunktzahl 175 den Siegerpokal vor Jule Trinkwalter (Trieb) mit 154 Punkten sichern. Dritte wurde Frieda Wagner (Redwitz). Auch bei den Jungs dieser Klasse ging der Sieg an Redwitz. Bei sechs Siegen und einem zweiten Platz nach den drei Streichergebnissen kam Paul Köhler auf 172 Punkte. Zweiter wurde mit 157 Punkten Moritz Klement  vom RC Pfeil Hof vor Carlos Fischer vom FC Wüstenselbitz. Der Sieger des letzten Rennens holte 152 Punkte.
In der U 9 gab es für die Mädels des FCW einen Doppelsieg durch Stefanie Pfaffenberger, welche ebenfalls die vollen 175 Punkte holte, und Linda Rotter (157). Den dritten Platz sicherte sich Silvana Kraus aus Trieb (144) vor Clara Plachert vom FCW (130). Auch bei den Jungs gelang es Marcel Gäbelein aus Redwitz es seiner Schwester gleich zu tun und mit voller Punktzahl den Gesamtsieg einzufahren. 160 Punkte sammelte Sebastian Zohner aus Trieb und wurde Zweiter vor Maximilian Klement vom RC Pfeil Hof, der auf 133 Punkte kam. Pech für die beiden folgenden Lukas Hofmann (FCW) und Christian Mayer (Trieb), die jeweils nur einen Punkt weniger hatten.
In der U 11 ging der Sieg in der männlichen Klasse nach Würzburg. Jakob Schulz holte aus sechs Siegen und einem dritten Platz 170 Punkte. Der Sieger von Gottersdorf, Leon Aures, holte 163 Punkte und Jonas Fischer kam als Dritter auf 142 Punkte. Moritz Hüttner vom FCW kam wurde Vierter mit  131 Punkten. Alle drei Pokale gingen bei den Mädchen nach Wüstenselbitz. Nicol Pfaffenberger (175) siegte vor Lina Plachert (142) und Melina Wilfling (140).
Timo Holzschuher (BSB) war der überragende Biker in der U 13 und holte den Siegerpokal mit 175 Punkten vor Adrian Stark (Coburg) mit 163 Punkten und Niklas Reichstein (Redwitz) mit 142 Punkten. Konstantin Hofmann vom FCW wurde Fünfter mit 112 Punkten. Obwohl Franziska Blass vom FCW zu den Jahrgangsjüngsten in der U 13 gehört, holte sie überlegen den Pokal mit der Optimalpunktzahl 175 vor ihrer Vereinskameradin Lara Köhler (160) und Marina Partheymüller (144) aus Redwitz.
Ihr Bruder Toni wurde mit 175 Punkten zum überlegenen Sieger in der U 15 gekürt. Auf den Plätzen folgten Jonas Grossmann (Bayreuth) mit 163 Punkten und Florian Süß (FCW) mit 144 Punkten. Auch bei den Mädchen ging der große Pokal nach Redwitz, den Nicole Paulusch durch den Tagessieg in Gottersdorf mit 169 Punkten holte. Zweite wurde Felicitas Geiger (Trieb) mit 163 Punkten und Dritte Raphaela Richter aus Bayreuth mit 149 Zählern.

 Marco Holzschuher und Bastian Richter sorgten in der U 17 für einen Bayreuther Doppelsieg mit 175 und 151 Punkten. Felix Weber aus Scheßlitz reichten 126 Punkte zum dritten Platz, der mit einem Punkt vor Michael Peschel (Trieb) lag. Bei den jungen Frauen ging der Sieg mit 166 Punkten an Lena Faderl vor der Gottersdorferin Nicole Hertrich (125) und vor Jessica Wirth, die ihre vier Rennen mit  vier Siege beendete und damit genau 100 Punkte sammelte.

Ganz knapp ging es bei den Juniorinnen in der U 19 zu, wo Regina Gesner (BSB/Bike Junior Team) mit 165 Punkten vor Sophia Panzer (SC Wunsiedel) mit 160 Punkten und Theresa Wolfrum (FCW/Bike Junior Team) mit 157 Punkten gewann. Bei den Junioren siegte Marcus Macicek aus Bayreuth (169) vor Jochen Weisenseel (Haselbach/159) und Richard Rittger (BSB/132).
Die Herrenklasse20 gewann Uli Schmittlutz (Trieb/150), vor Robert Rittger (BSB/132) und Steffen Weisenseel (Haselbach/117).  In der H 30 ging der Sieg mit Thomas Krug (154)an die BSB vor dem Gottersdorf-Sieger Marco Eckert (Schneckenlohe/148) und Markus Honka (Trieb/136), der im letzten Rennen Zweiter geworden war. Den Gesamtsieg in der H 40 sicherte sich Bernd Hagen aus Pegnitz mit 172 Punkten vor Heiko Thiel (BSB/155) und Holger Hauser (Strullendorf/133).  In der H 50 siegte der alte Kämpe Harald Höhn vom SC Neustadt mit 169 Zählern vor Klaus Macicek (BSB/158) und Peter Edl vom Team Scottland Hard (128). Die Frauen wurden aufgrund der geringen Teilnehmerzahl in den einzelnen Klassen zu einer Gesamtklasse zusammengefasst. Tanja Trinkwalter (Trieb)holte mit sieben Siegen die Höchstpunktzahl und siegte vor Anita Paulusch (Redwitz/153) und Amelie Götz (BSB/106).
Den Staffelgesamtsieg holte sich mit der vollen Punktzahl der TV Redwitz I vor BSB Bayreuth I (157) und RVC Trieb I (140).

Helmut Schramm war der unermüdliche Förderer des oberfränkischen Mountainbikesports. Bis zu seinem frühen Tod im Frühjahr letzten Jahres hatte er trotz seines jahrelangen Kampfs gegen die Krankheit stets für die Belange der MTB-Vereine, und hier besonders für den sportlichen Nachwuchs, immer ein offenes Ohr. Er war es, der den früheren Sparkassen-Kids-Cup, der dann später Leikeim-Kids-Cup und E.on-Bayern-Cup hieß und heute den Namen des neuen Sponsors, Alpina-Cup, trägt, initiiert und mehr als ein Jahrzehnt organisiert hat. Zu seinem Gedenken wird in diesem Jahr der "Helmut-Schramm-Gedächtnispokal" zum zweiten Mal verliehen. Wie im letzten Jahr konnte ihn auch 2010 wieder der FC Wüstenselbitz aus den Händen von Schramms Nachfolgerin, Gabriele Rittger, in Empfang nehmen. Wüstenselbitz holte mit deutlichen Vorsprung in den zehn Rennen des Alpina-Cups die meisten Podestplätze in den Klassen U 7 bis U 19.

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OTV-Cup-Finale am 03.10.2010 in Wunsiedel

Der OTV Cup wurde traditionell in Wunsiedel abgeschlossen. Obwohl sich in diesem Jahr nur wenige Mountainbiker des FC Wüstenselbitz an dieser Rennserie beteiligten, konnten sich alle sowohl in den Einzelrennen als auch in der Gesamtwertung hervorragend platzieren.

Auch beim letzten Rennen konnten sich alle fünf teilnehmenden Wüstenselbitzer Biker dank ihres fahrerischen Könnens einen Platz auf dem Siegespodest sichern. In der U9 machten Stefanie Pfaffenberger und Linda Rotter, die beiden überragenden Fahrerinnen diese Jahrgangs, den Sieg wie gewohnt unter sich aus. Obwohl Linda gestützt war, sicherte sie sich den zweiten Platz hinter ihrer Mannschaftskollegin. Wie beim Tagesergebnis sah es auch in der Gesamtwertung aus. Stefanie Pfaffenberger holte sich den Siegerpokal  vor Linda Rotter.

Der älteren Schwester von Stefanie, Nicole Pfaffenberger, reichte in der U 11 der solide herausgefahrene zweite Platz, um sich den Gesamtsieg in der Cup-Wertung zu sichern.

In der U 15 war der FCW bei den Jungs mit Florian Süß und bei den Mädchen mit Laura Rotter vertreten. Florian hätte unbedingt einen Sieg gebraucht, um in der Gesamtwertung ganz vorne zu sein. Leider gelang ihm dies trotz engagierter Fahrweise nicht und er musste sich seinem Bayereuter Rivalen knapp geschlagen geben. So belegte Florian auch in der Gesamtwertung mit nur einem Punkt Rückstand den zweiten Platz. Auch Linda Rotter fuhr ein beherztes Rennen und sicherte sich damit den dritten Platz, was ihr in der Gesamtwertung ebenfalls zum zweiten Platz reichte.

Nicht am Start waren Angelina Streibelt, die in der U 19 in der Gesamtwertung den dritten Platz holte, und Gerhard Eckardt, der die Gesamtwertung in der Klasse M 60 gewann.
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Auch Radler haben Füße und ihren Spaß dabei,
dies stellte auch die Jugend der Mountainbikeabteilung des FC Wüstenselbitz bei ihrem diesjährigen Erlebniswochenende vom 20. – 22.08.10 in Fichtelberg fest. Nachdem der FCW seinen festen Ausflugstermin der Jugendabteilung wegen der kurzfristig von Sulzbach-Rosenberg übernommen Bayerischen Meisterschaft um drei Wochen verschieben musste,, reiste eine reduzierte Jugendgruppe mit nur 19 Jugendlichen und ihren Betreuern an. Aber nach den letzten anstrengenden Wochen hatten sich alle dieses Wochenende zum Erholen verdient. Da das Programm so interessant gestaltet wurde, konnten wir die restlichen gebuchten Plätze fast vollständig mit Eltern auffüllen. Auch mit dem Wetter landeten wir, wie in jedem Jahr, wieder einen Volltreffer, so dass die geplanten Programmpunkte nicht ins Wasser fielen. Jugendleiterin Hannelore Greve meinte nur, sie buche das Wetter schließlich mit dazu. Nach der kurzen Begrüßung und Einweisung, starteten die zwei Radgruppen zu ihrer Ausfahrt. Schlammverspritzt kamen die Großen und Kleinen nach ihrer zweistündigen Exkursion zurück. Nach dem Abendessen startete der Vortrag der Kripo Hof über die „Neuen Medien“ - Die Schattenseite (Risiken im Umgang mit persönlichen Daten). Die Kinder wurden aufgeklärt über den Umgang mit Facebook, Schüler-CC, usw, und dass auch Arbeitgeber immer öfter diese Seiten auch nach peinlichen Daten ihrer Bewerber durchforsten. Der Kriminalbeamte versuchte die Kinder in dieser Hinsicht zu sensibilisieren. Der Morgen danach startete für die Mountainbiker ungewöhnlich, nämlich zu Fuß, es wurde zum Seehaus marschiert und siehe da, es ging auch ohne Räder. Dafür gab es danach ein Eis. Mit den Luftmatratzen ging es nach dem Essen zum See. Wir hatten Traumwetter, 30 Grad im Schatten, keine Wolke am Himmel. Nach über drei Stunden Baden, Tretboot- und Luftmatratzenralley ging es wieder zum Sportcamp. Dort fanden die restlichen Spiele unsere Spaßolympiade statt. Mit viel Spaß und Eifer gingen hier vor allem unsere Jüngsten ans Werk. Nach all der Anstrengung gab es dann schließlich auch eine Siegerehrung. Die Eltern hatten inzwischen den Grill befeuert, so dass einem gemütlichen Grillabend nichts mehr im Wege stand. Sigi Glaser vom BLSV Sportcamp hat mit seinem Team wieder hervorragend für uns gesorgt. Und die anschließende Wasserbombenschlacht machte Groß und Klein richtig Spaß. Am Sonntag durften unsere Pedalritter wieder kurz in ihre Pedale treten, allerdings nur bis zur Sommerrodelbahn nach Bischoffsgrün, dort trafen sich die Rad- und Autofahrer des Vereins und die Rodelbahn wurde gemeinsam bezwungen. Nach diesen erlebnisreichen Tagen war es keine Frage, dass Abteilungsleiterin Ines Köhler und Jugendleiterin Hannelore Greve auf die Frage, ob wir im nächsten Jahr wieder kommen sollen, ein einstimmiges Ja bekamen. Also Sigi, halt die Betten frei!
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Bayerische Meisterschaft CC 31.7.-1.8.2010 Wüstenselbitz

Zu einem riesigen Erfolg für die Mountainbikeabteilung des FC Wüstenselbitz, der Stadt Helmbrechts, der gesamten Region und des Mountainbikesports gestalteten sie die bayerischen Meisterschaften im Cross Country, die zum zweiten Mal in Folge in dem oberfränkischen Mountainbikedorf stattfanden. Der FCW war kurzfristig eingesprungen, nachdem dem eigentlichen Ausrichter aus Sulzbach-Rosenberg die Veranstaltung entzogen worden war. Dafür lobte MTB-Fachwart Rudi Wimberger die tollen Meisterschaften auf dem Reussenberg in den allerhöchsten Tönen. "Die Organisation und die Durchführung braucht sich hinter einer deutschen Meisterschaft oder einem Bundesligarennen nicht zu verstecken. "Ich bin froh, dass wir wieder nach Wüstenselbitz gegangen sind", so der Funktionär aus Garmisch-Partenkirchen.
Bereits am Samstag wurden durch die Nachwuchsklassen die technischen Wettbewerbe auf höchsten Niveau durchgeführt. Die U 13 musste einen anspruchsvollen Parcours möglichst ohne Fehler bewältigen. Jeder Fehler wurde mit einem Zeitzuschlag bestraft und die Gesamtzeit war dann für die Startaufstellung am Sonntag beim CC-Rennen maßgebend. Auch die U 15 musste durch den Parcours und zusätzlich in die Slalomstrecke, die in der Nähe des Sportheims gestartet wurde und nach etwa eineinhalb Minuten in der Nähe der Selbitzquelle endete. Dazwischen ging es auf dem "Downhill" über Sprungschanzen, durch tiefe Stocklöcher, über nicht enden wollende Stein- und Wurzelpassagen und durch tiefe Stocklöcher. Und das alles in einem rasenden Tempo. Die U 17 musste diesen Kurs zweimal fahren. Die besten aus den Technikwettbewerben durften jeweils am Sonntag aus der ersten Reihe starten.
Hervorragend schlugen sich dabei die oberfränkischen Teilnehmer, die sich besonders in den Nachwuchsklassen in Szene setzten. So beherrschte in der U 13 der Bayreuther Timo Holzschuher die Konkurrenz, der schon mit dem Vorsatz "heute werde ich bayerischer Meister" ins Rennen ging. Er ist auf Sponsorensuche erzählte er nach dem Rennen und sei dieser Sieg nötig gewesen. Auch der zweite Platz ging an einen Oberfranken. Adrian Stark vom SV Coburg fuhr 20 Sekunden nach dem Bayreuther ins Ziel. Wesentlich spannender ging es bei den Mädchen zu. Während des gesamten Rennens wechselte die Führung zwischen Celina Vogl vom RSV Grafenau und Lokalmatadorin Franziska Blass. Im Ziel hatte die Bayerwäldlerin drei Sekunden Vorsprung. Auf den dritten Platz fuhr sich mit Lara Köhler ein weiteres Wüstenselbitzer Mädchen.
In der U 15 hatte der Wüstenselbitzer Florian Suess das Pech, dass er aus der dritten Startreihe und damit mit hundert Meter Rückstand starten musste. Die erste Startreihe zog unwahrscheinlich an und Suess konnte sich nur noch auf den fünften Platz vorfahren. Auch wenn er sich dazwischen an die Führenden heranfahren konnte, am Ende gingen ihn die Kräfte aus. Der Sieg ging an den Niederbayern Max Ruckriegel, der schon in den technischen Wettbewerben bestach. Zweiter wurde Jonas Großmann aus Bayreuth. Bei den Mädchen holte Lisa Neumüller aus Kolbermoor, die dritte der deutschen Meisterschaft, den Bayerntitel. Auch hier blieb der zweite Platz in Oberfranken und ging an Nicole Paulusch vom TV Redwitz.
Einen schweren Stand hatte die heimische Jessica Wirth in der U 17. Sie musste gegen die amtierende deutsche Meisterin Camilla Kranzusch und die Dritte Lena Putz antreten. Jessica, die als Wintersportlerin zurzeit im Konditionsaufbau steckt und erst drei Tage vorher aus ihrem Tunesienurlaub zurückkam, hatte gegen die übermächtige Konkurrenz keine Chance und war mit ihrem dritten Platz voll zufrieden. Bei den Jungs siegte hier der deutsche Vizemeister Georg Egger aus Mindelheim/Bike Junior Team.
Seinen Sieg vom Frühjahr dieses Jahres beim OTV-Cup konnte Maxi Maier vom MTB-Club München bei den Junioren wiederholen, und das mit mehr als einer Minute Vorsprung. Der hatte für den Veranstalter ein großes Lob übrig, "die Strecke ist noch anspruchsvoller geworden". Hier sei großes geleistet worden. Bei den Juniorinnen gab es einen spannenden oberfränkischen Dreikampf zwischen Regina Genser aus Oberwarmensteinach, die für die BSB Bayreuth/Bike Junior Team startet, der Wüstenselbitzerin Theresa Wolfrum, Bike Junior Team, und Sophia Panzer vom SC Wunsiedel/Scott Pro Team. In dieser Reihenfolge kamen sie dann auch ins Ziel.
Großes leistete Mailin Franke vom RSC Wolfratshausen. Sie wurde vor nicht einmal drei Wochen zum zweiten Mal Mutter und holte jetzt den Titel bei den Damen. Ein Superrennen fuhr wieder Joachim Oechsner, der deutsche Seniorenmeister, der immer wieder gerne nach "Wurzelselbitz" kommt und hier immer Spaß hat, auch weil er hier meist gewinnt. An diesem Tag siegte er in der Seniorenklasse 2 mit der insgesamt zweitbesten Streckenzeit. Für ihn war die Strecke im Frühjahr etwas "flüssiger".
Auch in der U 23 wiederholte Ludwig Döhl, Bike Junior Team, seinen Sieg vom Frühjahr. Ihn begeistert immer wieder die Rennatmosphäre in Wüstenselbitz, "es ist einfach toll, wie die Zuschauer mitgehen und anfeuern". So machte es ihm auch diesmal wieder viel Spaß, obwohl die sechs Runden knüppelhart gewesen seien und keinen Kilometer hätten länger sein dürfen. Der Wüstenselbitzer Patrick Titus, Bike Junior Team, ist derzeit körperlich nicht auf der Höhe, wollte aber unbedingt auf seiner Hausstrecke fahren, musste sich aber mit dem fünften Platz zufriedengeben.
In der Eilteklasse siegte Rumen Voigt vom RSV Aue, bayerischer Meister wurde aber der Zweite, Stefan Schaufuß vom Stadler Racing Team. Voigt war schon im letzten Jahr hier am Start und kam wieder, weil ihm hier die Nachwuchsarbeit des Veranstalters so imponiert. "Das muss unterstützt werden." Schaufuß ist eigentlich Marathonfahrer und war zum ersten Mal in Wüstenselbitz. Er findet die Strecke sehr attraktiv und die sechs Runden seien für ihn sehr vorteilhaft gewesen, weil er einmal wegen zu frühen Attackierens einen Durchhänger hatte. Bei den Senioren 1 gab es einen Bayreuther Doppelsieg durch Martin Goldfuß und Thomas Krug.

Vier Wüstenselbitzer Mädchen fuhren bei den Bayerischen Mountainbikemeisterschaften im Cross Country auf Siegespodest, nicht so gut lief es bei den Jungs, nachdem schon der große Favorit Martin Gluth aus gesundheitlichen Gründen überhaupt nicht starten konnte. Wir fingen nach den Rennen Stimmen ein.
Schon etwas traurig war Franziska Blass, die in der U 13 in den technischen Abschnitten immer wieder an die Siegerin Celina Vogl aus dem bayerischen Wald heranfahren konnte, aber sich auf den Geraden wieder überholen lassen musste. "Ich habe schlecht Luft bekommen, eigentlich wollte ich auf meiner Hausstrecke den Titel gewinnen." Mit drei Sekunden Abstand war der Rückstand nur ganz knapp. Da sie aber die Jüngste in der gesamten Konkurrenz war, kann sie im nächsten Jahr ihren Traum erfüllen, dann müssen alle diesjährigen Konkurrentinnen in der U 15 antreten.
Mit ihrem Rennen und mit dem dritten Platz war Lara Köhler voll zufrieden. Das war auch ihr Ziel, das sie angestrebt hatte. "Ich bin schön gleichmäßig durchgefahren. Die beiden vor mir waren zu weit weg und nach hinten hatte ich ausreichend Abstand. Ich freue mich über meinen dritten Platz."
In der U 15 war Florian Süß der einzige Fahrer des FCW, der sich Hoffnung auf eine Medaille machen konnte. Diese vergab er wahrscheinlich schon beim Technikwettbewerb, den er zu ungestüm anging und deshalb aus der dritten Reihe mit 100 Meter Abstand starten musste. "Das hat ganz schön Kraft gekostet, bis ich den Anschluss gefunden hatte, weil auch die in Reihe eins und zwei ganz schnell angezogen haben. Am Schluss haben mir dann die Körner gefehlt." So konnte er sich nur noch bis auf den fünften Platz heran kämpfen, "obwohl ich den Abstand von Runde zu Runde verkürzt habe".
Ihren dritten Platz vom letzten Jahr hat Jessica Wirth verteidigt, obwohl die deutsche Skilanglaufmeisterin in diesem Jahr auf dem Bike so gut wie nicht trainiert hat. "Beim Langlauftraining steht jetzt der Konditionsaufbau im Trainingsplan, aber ich bin erst am Dienstag aus dem Urlaub zurückgekommen" verrät Jessi, die das Skigymnasium in Oberwiesenthal besucht und deshalb schon früher Ferien hatte. "Mehr als den dritten Platz konnte ich nicht erwarten, schließlich musste ich gegen die Deutsche Meisterin und gegen die Dritte der DM antreten."
Nicht so gut gelaufen wie in den letzten beiden Rennen, bei der Deutschen Meisterschaft und im Alpina-Cup, ist es auf der Hausstrecke für Theresa Wolfrum bei den Juniorinnen. In der ersten Runde hatte sie Probleme mit der Kette und fiel auf den dritten Platz zurück, als sie sich in der zweiten Runde heran gekämpft hatte, stürzte sie. "Dann war Regina weg, Sophia konnte ich aber bald danach überholen." Theresa war aber trotzdem mit ihrem zweiten Platz zufrieden, damit hat sie sich gegenüber dem letzten Jahr, wo sie Dritte geworden war, verbessert. Kurze Zeit später konnte sie sich noch mehr freuen, ihr Freund Maxi Maier vom MTB-Club München hatte den Sieg bei den Junioren geholt.
Wie wenn der Teufel hinter ihr her wäre, ist die Oberwarmensteinacherin Regina Genser gestartet. "Ich hatte schon Angst, dass ich einbreche, weil ich doch recht furios in die erste Runde ging", so die Fahrerin der BSB Bayreuth/Bike Junior Team. Im Ziel war aber die Anstrengungen schnell von ihr abgefallen, als sie Papa Peter, der als Stadionsprecher fungierte, auf der Linie abklatschte.
"Ich bin total platt", bekannte im Ziel Patrick Titus, der in der U 23 gerade Fünfter geworden war. "Meine Blutwerte sind total im Keller, ich wollte aber bei meinem Heimrennen unbedingt starten und zu Hause bricht man auch kein Rennen ab, wenn es nicht läuft", so der Kämpfer. Dafür musste er Fahrer überholen lassen, "die normal keine Chance haben". Nachdem sein Akku total leer ist, "ich bin zu viele Marathons gefahren", soll für diese Saison Schluss mit den Rennen sein.
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Deutsche Meisterschaft in Bad Salzdetfurth

Theresa Wolfrum vom FC Wüstenselbitz/Bike Junior Team fuhr bei der Deutschen Meisterschaft in Bad Salzdetfurth das Rennen ihre Lebens und verpasste das Siegerpodest nur um Haaresbreite. "Einfach nur geil! Ich kann´s nicht glauben", das waren die ersten Eindrücke nach der Zielankunft von Theresa Wolfrum vom FC Wüstenselbitz/Bike Junior Team bei den Deutschen Meisterschaften in der Olympischen Disziplin Cross Country, wo sie bei den Juniorinnen einen hervorragenden vierten Platz belegte und nur knapp das Siegerpodest verfehlte. Die Strecke in Bad Salzdetfurth war ihr noch vom Bundesligarennen im letzten Jahr in guter Erinnerung und sie wusste, dass bei den wechselnd kurzen und langen Anstiegen viel Kraft vonnöten und in den langen Downhills äußerste Konzentration gefordert war. Beim ersten Training auf der trockenen, knochenharten Strecke wurden ihre Eindrücke vom letzten Jahr bestätigt. Nachdem am Vormittag schon ihre Teamkollegen mit einem Doppelsieg in der U 17 einen nie erwarteten Erfolg verbuchen konnten, wollten am Nachmittag auch die oberfränkischen Mädels im besten Nachwuchsteam Deutschlands, Theresa Wolfrum und Regina Genser aus Oberwarmensteinach, den Jungs nicht nachstehen. Da die Damenrennen erst am späteren Nachmittag auf dem Programm standen, "für uns völlig ungewohnt", so die Wüstenselbitzerin, machte sich ungewohnte Aufregung breit und sie war froh war, als sie ins Aufwärmzelt gehen und sich auf der Rolle einfahren konnte. Theresa startete von der dritten Reihe aus "doch ich war toll drauf, meine Beine waren richtig gut". Deshalb war sie sich sicher, dass sie unter die Top-Ten fahren konnte. Schon nach der ersten Runde bestätigte sich ihr guter Eigeneindruck, sie lag mit dem achten Platz im vorderen Mittelfeld. "Danach ging´s nur noch vorwärts" lässt sie euphorisch ihren Gefühlen freien Lauf. In der zweiten Runde konnte sie sich auf den sechsten Platz vorarbeiten und war von sich selbst überrascht, dass sie Fahrerinnen überholte, die ihr bisher nur das Nachsehen gegeben hatten. Dies gab ihr Auftrieb und am Berg konnte sie eine weitere Konkurrentin abhängen. In der vierten und letzten Runde fuhr sie auf Stephanie Frank auf und beide überholten noch Regina Genser, die bis dahin auf dem dritten Platz gelegen war und plötzlich mit Krämpfen zu kämpfen hatte. Am Hinterrad der Dritten ging es nun an den letzten Berg, "hier musste ich allerdings Stephanie ziehen lassen", sie hatte zum Schluss doch etwas mehr Körner als die FCW-BJT-Fahrerin. Im letzten Downhill war nochmals vollste Konzentration angesagt, denn dieser vierte Platz solle nicht mehr in Gefahr geraten. Hinter so namhaften Fahrerinnen wie Johanna Techt aus Wangen im Allgäu (Team Ghost), Dritte der Europameisterschaft und Weltcupsiegerin, Helen Grobert aus Kirchzarten (Lexware Racing Team), die WM-Vierte von Canberra und Stephanie Frank (Team Bergamont) fuhr sie übers Ziel und hat damit das bisher beste Ergebnis ihrer jungen Sportlerlaufbahn erreicht. Regina Genser wurde noch hervorragende Sechste. Top Sieben wäre für Theresa schon ein Traum gewesen. Als sie dieses Ziel am Vortag bei der Teambesprechung geäußert hatte, war selbst Teammanager Gerhard Döhl von den großen Erwartungen überrascht. Das Höchste für Theresa sei die Siegerehrung mit der Nationalhymne gewesen. Die junge Wüstenselbitzerin ist sehr stolz auf ihr Team "und ich bin froh, dass ich ein Teil dessen sein kann". Dank sprach sie ihrem Trainer Toni Uecker und Ludwig Döhl aus, der sich prima um ihr Bike gekümmert hat. "Ohne sie wäre diese Leistung nicht möglich gewesen." Am kommenden Wochenende startet Theresa beim Alpina-Cup in Steinbach, als Vorbereitung auf die eine Woche später stattfindenden Bayerischen Meisterschaften auf ihrer Heimstrecke in Wüstenselbitz. Und hier hat sie sich ganz viel vorgenommen, "hoffentlich läuft alles so gut wie bei der Deutschen", so Theresa.
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Racer-Bikes-Cup in Flims

Ein heißes Wochenende verlebte die Wüstenselbitzerin Theresa Wolfrum (Bike Junior Team) beim Racer-Bikes-Cup im Graubündner Flims. Bei sengender Hitze musste sich die Juniorin mit ihren Konkurrentinnen aus Italien, Russland und der Schweiz auf einer technisch sehr anspruchsvollen, sehr trockenen und wurzeligen Strecke mit zahlreichen Singletrials und Downhills auseinandersetzen. Mit Tina Wehrle und ihr selbst waren in dieser Klasse nur zwei deutsche Fahrerinnen am Start zu den fünfmal fünf schweren Kilometern mit jeweils 207 Höhenmetern. In der größten Mittagshitze fiel um 13.35 der Startschuss und die Wüstenselbitzerin konnte sich gleich gut in Szene setzten und als Sechste in die zweite Runde gehen, in der sie zur Italienerin Julia Tanner aufschließen konnte und diese sogar noch überholte. Doch in der dritten Runde gingen ihr aufgrund der großen Hitze die Körner aus und sie musste noch die Russin Svetlana Poverina vorbeiziehen lassen. Das Rennen gewann die einheimische Linda Indergrand vor der Italienerin Lisa Rabenstein. Trotz allem machte der Bike Junior Fahrerin das Rennen, bei dem stets volle Konzentration gefordert war, Spaß. "Eine gute Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende", so die Frankenwäldlerin, die auch in den richtig hohen Bergen gut zurecht kommt und mit der sechsten Platz und der gezeigten Leistung voll zufrieden war.
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1. Hofer Stadtmeisterschaft

Wüstenselbitz- Mit sieben Fahrern war die Mountainbikeabteilung des FC Wüstenselbitz bei der 1. Hofer Stadtmeisterschaft, verbunden mit der offenen Oberfränkischen MTB-Meisterschaft, die am Lettenbachsee ausgetragen wurde, vertreten.  

In der U 9 fuhr Stefanie Pfaffenberger wie gewohnt einen beachtlichen Vorsprung heraus und siegte souverän vor der Konkurrenz. Auch ihre Schwester Nicole machte in der U 11 mit ihren Gegnerinnen kurzen Prozess und ließ diese weit hinter sich.  Mit ihrer Zeit wäre sie sogar bei den Jungs als Dritte auf Siegerpodest gefahren. Mit Julian Ritter und Jan Wilfling waren in der U 13 zwei Wüstenselbitzer am Start. Julian kam sehr gut vom Start weg und ließ sich von den vor ihn fahrenden Bikern mitziehen und konnte sich so als Dritter noch die Bronzemedaille sichern. Nicht so viel Glück hatte Jan, den ein Hofer Fahrer in der Abfahrt übersehen hatte und mit ihm kollidierte, so dass beide zu Sturz kamen. Der Wüstenselbitzer konnte nur mit Schmerz und Mühe ins Ziel fahren. Bei den Mädchen war in dieser Klasse Doreen Müller am Start. Auch sie fuhr ein sehr beherztes Rennen und mit ihrem dritten Platz aufs Siegerpodest.

In der U 19 musste Angelina Streibelt vier Runden zu je 3,5 Kilometer bewältigen, davon in jeder Runde einen ein Kilometer langen Anstieg, der bei etwa 30 Grad Hitze der prallen Sonne ausgesetzt war. Mit einer tschechischen Sportlerin lieferte sich Angelina einen spannenden Zweikampf. Am Schluss konnte sich die FCW´lerin durchsetzten und sich den Sieg sichern.

Im abschließenden Hauptrennen war der FCW wieder mit zwei Fahrern vertreten, dem Favoriten Patrick Titus vom Bike Junior Team und Christian Pilger, ein Hofer, der für den FCW an den Start geht. Patrick wurde vom Start weg seiner Favoritenrolle gerecht und dominierte während des gesamten Rennverlaufs. Nur ein tschechischer Fahrer und der Bayreuther Ritter konnten noch eine gewisse Zeit mithalten, im Ziel hatte der Bike Junior Fahrer 40 Sekunden Vorsprung. Sehr gut setzte sich auch Christian Pilger in Szene, der Vierter in seiner Klasse wurde.

Die Wüstenselbitzer waren nicht nur mit dem sportlichen Erfolg zufrieden, sie waren auch von der guten Organisation des RSC Pfeil Hof angetan, der für die Sportler einen tollen Rundkurs angelegt hatte. Die Veranstaltung hätte auf größeres Interesse der Sportler stoßen müssen. Die nur 70 Starter konnten den Bemühungen des Veranstalters in keiner Weise gerecht werden.  
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Berchkönig am 4.7.2010 in Obernsees

Mit dem "Berchkönig" stand am vergangenen Wochenende in Obernsees ein ganz besonderes Rennen als 6. Lauf zum OTV-Cup auf dem Programm. Für die Teilnehmer galt es eine nur kurze Distanz von 3,1 Kilometer zu bewältigen, die es allerdings in sich hatte. Auf der traditionellen Strecke von Mengersdorf über Wohnsgehaig auf die Neubürg musste eine Steigung von etwa zwölf Prozent überwunden werden. Der extremste Anstieg war dabei in der Ortschaft Wohnsgehaig, wo sich in den einzelnen Rennen jeweils die Streu vom Weizen trennte.

Dieses Bergrennen war eigentlich erst ab der Altersklasse U 11 ausgeschrieben, die beiden U 9-Fahrerinnen des FC Wüstenselbitz, Stefanie Pfaffenberger und Linda Rotter, erklärten sich jedoch bereit, in der höheren Klasse zu starten, wo sie sich auch mit Nicole Pfaffenberger messen mussten. Die drei FCW-Mädels schlugen sich prächtig und fuhren einen Dreifachsieg ein. Nicole siegte vor ihrer Schwester Stefanie und Linda Rotter.

Im folgenden Block mussten gemeinsam die Altersklassen U 15 und U 17 auf die Strecke. Dabei auch die Wüstenselbitzer Florian Süß und Linda Rotter, die beide der stark besetzten U 15 angehören. Ein sehr starkes Rennen fuhr Florian Süß und holte einen souveränen Sieg. Auch Linda Rotter gab auf der steilen Strecke alles und lieferte sich mit ihrer Kontrahentin aus Redwitz ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Im Ziel war die Wüstenselbitzerin dann schließlich Dritte. Gerhard Eckardt hatte in der M 60 keine Konkurrenz und konnte sich so als Einzelstarter sein Rennen einteilen.
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OTV-Cup Neukirchen 13.06.2010
Mit sechs Mountainbike-Sportlern war der FC Wüstenselbitz beim fünften Lauf zum 10. OTV-Cup in Neukirchen vertreten und konnte in allen Klassen total überzeugen. In der U 9 gab es durch Linda Rotter und Stefanie Pfaffenberger einen Doppelsieg, dabei war Linda sechs Sekunden schneller als ihre Mannschaftskameradin, mit der sie sich einen tollen Zweikampf geliefert hatte. Auch Schwester Nicole Paffenberger fehlten in der U 11 nur sieben Sekunden zum Sieg. So musste auch sie sich mit dem zweiten Platz hinter einer Nürnberger Fahrerin zufrieden geben. Einen überzeugenden Sieg fuhr in der U 15 Florian Süß ein. Mit eineinhalb Minuten Vorsprung vor dem Zweiten distanzierte er die Konkurrenz. Bei den Mädchen wurde in diesem Jahrgang Laura Rotter Vierte. Keine Konkurrenz hatte Angelina Streibelt in der U 19 und konnte sich, ohne groß gefordert zu werden, den Sieg holen. Nicht klein zu kriegen ist auch Gerhardt Eckardt. Der 71jährige holte sich in der M 60 den zweiten Platz.
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Bundesliga Albstadt 12.-13.06.2010
Schon voller Vorfreude machte sich Theresa Wolfrum vom FC Wüstenselbitz auf den Weg nach Albstadt. Das Bundesligarennen dort hat für sie einen ganz besonderen Reiz. "Die Atmosphäre am Streckenrand, wenn es den Berg hochgeht, ist einfach einmalig", schwärmt die Bike Junior Team Fahrerin. Aber auch eine gewisse Aufregung machte sich im Bauch breit, war sie hier im letzten Jahr in einem der Downhills gestützt.
Gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Regina Genser und der dritten oberfränkischen Fahrerin, Sophia Panzer, wurde am Samstag die Strecke erkundet. Sie machte einen guten Eindruck und war zum großen Teil abgetrocknet. Auch in den gefürchteten Downhills kam sie gut zurecht.
Doch beim Rennen am Sonntag sah alles ganz anders aus. Es regnete und die Strecke hatte sich in eine Rutschbahn verwandelt. Da machte sich für Theresa das Techniktraining aus den Vorjahren bezahlt. Nachdem neue Reifen aufgezogen waren, konnte es an den Start gehen. Wie auch in den Vorjahren war die Stimmung an der Strecke wieder einzigartig. Die Fahrer wurden nicht nur bergan durch Ratschen und Applaus angefeuert, auch bergab wurden sie für ihre Überwindung gelobt. Das Starterfeld war gespickt mit internationalen Weltklassefahrerinnen, auch die gesamte amerikanische Nationalmannschaft war am Start. Theresa hatte sich nach dem Start im Mittelfeld eine gute Ausgangsposition gesichert, als im ersten Downhill eine Amerikanerin abstieg und den "Chickenway" bergab schob, musste auch die Wüstenselbitzerin absteigen, was ihr zahlreiche Plätze kostete. In den folgenden Runden konnte sie sich wieder Platz um Platz nach vorne arbeiten. Doch in den beiden letzten Runden stützte sie jeweils im "Bullendownhill", obwohl sie diesen in den ersten Runden toll gemeistert hatte. Wären die Stürze nicht gewesen, hätte sie sich noch weiter nach vorne arbeiten können, so musste sie noch eine Fahrerin vorbeiziehen lassen und wurde im Ziel als Achte gewertet. Dies war ihre erste Platzierung unter den Top-Ten bei einem Bundesligarennen, was sie trotzdem nicht voll zufriedenstellen konnte. Zu groß war der Ärger über die Patzer, die ihr bei den Stürzen passiert waren.
he


Bayerische Meisterschaft CC in Wüstenselbitz

Vom 31.07.2010 bis 01.08.2010 wird die Bayerische Meisterschaft im CC dieses Jahr in Wüstenselbitz stattfinden.
Der FCW sprang kurzfristig als Veranstalter ein, nachdem die BM an ihrem ursprünglichen Ort abgesagt wurde. Ausschreibung folgt in Kürze.
ks


Trans-Germany Bregenz 03.06.2010

Insgesamt  1 200 Fahrer beteiligten sich an der Trans-Germany 2010, von denen etwa 1 100 das Ziel in Bregenz erreichten. Der Wüstenselbitzer U 23- Fahrer Patrick Titus, der für das Bike Junior Team an den Start ging, konnte sich in der sehr starken Herrenklasse, die gespickt war mit Profis aus vielen Nationalteams, Weltmeistern und Weltcupsiegern, weil die Veranstaltung erstmals ein UIC-Rennen war und Weltcuppunkte verteilt wurden, in der Gesamtwertung auf den 50 Platz unter weit über 400 Teilnehmern fahren und war damit in der Gesamtwertung nur um fast genau eine Stunde hinter dem Schweizer Sieger Christoph Sauser, zweimaliger Welt-Cup-Gesamtsieger, CC-Weltmeister und Marathon-Vize-Weltmeister im Jahr 2008 und Bronzemedaillengewinner 2000 , und nur 30 Minuten hinter Karl Platt, einem der besten deutschen MTB-Profis.

Der erste Tag von Garmisch nach Lermoos mit 81,44 Kilometer und 2154 Höhenmetern war geprägt von Regen und Kälte. In den Bergen waren gerade vier Grad und die Schneegrenze wurde fast erreicht. Patrick hatte Glück und konnte schon auf der ersten Etappe aus Block "A" mit den "Großen" starten und schloss sich einer 15er-Gruppe an. Leider musste aufgrund der Regenfälle und wegen der Forstverwaltung die Strecke geändert werden und so ging es größtenteils über Asphalt- und Schotterwege, die einem Cross-Country-Fahrer sicherlich nicht entgegenkommen. Außerdem wurde der Wüstenselbitzer noch von einem Konkurrenten umgefahren und kam zum Sturz. Dabei verlor er den Anschluss an seine Gruppe und musste sich wieder an diese heranfahren, was sehr viel Kraft kostete. Als 50. beendete die erste Etappe in 3:31 Stunden und durfte damit bei der zweiten Etappe von Lermoos nach Pfronten wieder aus Block "A" starten. Allerdings plagten ihn an diesem Tag starke Rückenschmerzen, trotzdem kämpfte er sich über die fast 75 Kilometer und 1863 Höhenmeter, und kam bei widrigen Wetterbedingungen, oft stand das Wasser 15 bis 20 Zentimeter auf der zu befahrenden Straße, nach 3:10 Stunden als 62. ins Ziel, war aber immer noch unter den Top-50. Ganz anders war Titus am dritten Tag drauf. Die Rückenschmerzen waren weg, er hatte sich gut erholt und die Sonne schien. So konnte er wohlgestimmt die Königsetappe von Pfronten nach Sonthofen in Angriff nehmen. Auf nur 55 Kilometern waren 1830 Höhenmeter zu bewältigen. Patrick ging diesmal als 54. über die Ziellinie und war mit seinen 2:27 Stunden nur fünf Minuten langsamer als Karl Platt, der hier 31. war. Bei der vierten und letzten Etappe von Sonthofen nach Bregenz waren auf 74,5 Kilometer 1365 Höhenmeter zu bewältigen. Nach 15 flachen Kilometern ging es hinauf zum Riedbergpass, den Titus noch als 38. hinter sich ließ. Bergab konnten aber viele Fahrer wieder Anschluss finden und so war Titus im Ziel 66. dieser Abschlussetappe und 50. in der Gesamtwertung.

Die Strecke sei für einen echten CC-Fahrer sehr unattraktiv, meinte der Wüstenselbitzer, deshalb hätten hier auch viele mitfahren können, die auf einer echten MTB-Strecke keine Chance gehabt hätten. "Mit der Transalp hält die Trans-Germany keinen Vergleich stand", ist Titus der Ansicht, der das schwerste Radrennen der Welt im letzten Jahr gefahren ist.
he


RadSport-Festival am 29/30.05.2010 – Garmisch-Partenkirchen/Grainau
RadSport-Challenge – Race 20km/Marathon


Als Einzelkämpfer trat am 29./30.05.10 Florian Süss in Garmisch-Partenkirchen zum 3. MTB-Bayern-Liga-Lauf an. Das Rennen bestand aus zwei Einzelwertungen, einem Race-Rennen über 20 km und einem Halbmarathon über 31 km. In beiden Disziplinen schlug sich Florian beachtlich.

Am Samstag musste ein 4km langer Anstieg zur Zugspitze über kraftraubende Schotterwege bewältigt werden, die Streckenführung ging von dort wieder Richtung talwärts zum Eibsee. Allerdings wurden hier wieder einige kraftraubende Anstiege eingebaut, bevor es wieder In Richtung Grainau ins Ziel ging. Florian wurde an diesem Tag in seiner Altersgruppe Fünfter. Was umso höher zu bewerten ist, da auch Toni Partheymüller sich an diesem Tag nur mit 2.Platz zufrieden geben musste. Auch er hatte seinen Meister in Max Ruckriegel von Ski &Deggendorf gefunden. Zumindest an diesem Tag wurden die Fahrer vom Regen verschont. Aber das blieb leider nicht so.

Am Sonntag starteten die Fahrer bei strömenden Regen. Sie mussten am Anfang die gleiche Strecke wie am Samstag bewältigen, aber das Ziel wurde bis nach Garmisch-Partenkirchen verlegt. Auch hier belegte Florian den fünften Platz, so dass er seinen fünften Rang in der Gesamtwertung in seiner Altersklasse verteidigen konnte. Toni Partheymüller wurde am Sonntag Sechster, so dass er in der Gesamtwertung den dritten Platz verteidigen konnte, allerdings hatte er erstmals in dieser Saison gegen Florian Süss ein Rennen verloren. Gratulation Florian!!!!

Erfreulicherweise konnten die Oberfranken an diesen beiden Tagen aber noch weitere gute Plätze hervor weisen:

Marco Holzschuher belegte den 1. Platz in der U13
Niklas Reichstein belegte den 3. Platz

Beim Mini Race am Samstag, 29.05.10 – 20km kamen noch folgende super Platzierungen zustande:

Nicole Paulusch 2.
Felicitas Geiger 3.
Nadine Paulusch 3.
Maximilian Dilg 7.
Ludwig Rittger 12.
Dominik Schmidt 15.

jeweils in ihren Altersklassen. Respekt.
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hg


Bericht übers Rennen Wüstenselbitz 22.05.2010

Seit genau 20 Jahren werden auf dem Wüstenselbitzer Reußenberg Mountainbikerennen durchgeführt und seit dieser Zeit hat sich die Ski- und MTB-Abteilung des FCW einen Namen in der Mountainbikeszene erarbeitet, der sich weit über die Grenzen Bayerns hinaus zu einem Markenzeichen entwickelt hat. Auch in diesem Jahr waren wieder über 250 Teilnehmer für acht Rennen gemeldet. Die Strecken im Kriegswald gelten als die schönsten und anspruchsvollsten im Alpina- und OTV-Cup. Die Strecke wurde nach den bayerischen Meisterschaften im letzten Jahr teilweise neu angelegt und war gespickt mit steilen Abfahrten, kurzen aber knackigen Anstiegen, Wurzelpassagen und Singletrials, die höchste Aufmerksamkeit erforderten. Besonders gefordert wurden die Fahrer in der "Werner-Wirth-Präzisions-Mulde", im "Fickenschers Staabruch" und in der "Wolfsschlucht". Hier gab es aber für die nicht ganz so Mutigen die Möglichkeit diese zu umfahren. Was eine kleine Zeiteinbuße bedeutete. Allerdings waren diese Schikanen erst auf der großen Runde, die von den Teilnehmern ab den Klassen U 17 zu fahren waren, eingebaut. Mit den unzähligen Wurzeln, die alles noch viel schwieriger machten, hatten aber alle zu kämpfen. In jeder Sekunde mussten die Fahrer höchste Aufmerksamkeit und Konzentration walten lassen, schnell war man auf solch einer Wurzel ausgerutscht und stürzte.
Bei sehr starken Starterfeldern, sowohl zahlen- als auch leistungsmäßig, die einer bayerischen Meisterschaft fast gleichzusetzen sind, konnten die heimischen Fahrer insgesamt sieben Klassensiege erringen, landeten dreimal auf dem zweiten Platz und wurden je viermal Dritter und unglücklicher Vierter.
Das Pech klebt derzeit Patrick Titus (FCW/ Bike Junior Team) am Reifen. Patrick wollte unbedingt sein Heimrennen gewinnen und setzte sich gleich nach dem Start an die Spitze. Zwei Runden lang führte er das Feld des Hautrennens an, bis ihm das gleiche Missgeschick wie eine Woche zuvor beim Bundesligarennen ereilte, er hatte einen Reifenplatzer und musste aussteigen. Nun führte sein Teamkamerad Ludwig Döhl aus Kehlheim das Feld der Leistungsklassen an und erlitt den gleichen Defekt, allerdings an günstigerer Stelle als Patrick. Er konnte seinen Reifen schnell wechseln und fuhr mit 54:40 Minuten hinter den Tagesieger Christian Dörfler von Marin-Bikes/MTB-Club München, der 1:14 Minuten Vorsprung hatte, ins Ziel. Dörfler war zum zweiten Mal in Wüstenselbitz am Start und ihm gefiel die neue Streckenführung, allerdings sagte ihm die Einführungsrunde nicht zu. Wie der Zweite, so meinte auch er, dass diese in umgekehrter Richtung gefahren werden sollte. Ansonsten waren beide mit der "sehr anstrengenden Strecke" voll zufrieden. Dörfler hat sich vorgenommen, die Gesamtwertung des OTV-Cups zu gewinnen. Die drittbeste Zeit von 55:53 Minuten fuhr der ehemalige deutsche Meister Joachim Oechsner vom Ghost-Racing-Team/ESV Regensburg, der damit in der Klasse M 40 siegte. In der Klasse M 30 hatte der Münchberger Heinrich Henninger, der für den TV Stammbach fährt, in 58:48 Minuten die Nase vorn. Bei den Herren 50, sie hatten eine Runde weniger zu fahren, war in 27:10 Minuten Heiner Ruppert von Corona Weiden der Schnellste und in der H 60 siegte der über 71jährige Gerhard Eckardt auf seiner Hausstrecke in knapp über einer Stunde. In der Hobbyklasse über vier Runden gab es einen Dreifachsieg für den RVC Trieb durch Marco Beetz, Daniel Ramster und Uli Schmitt-Lutz. Ein Superrennen fuhr in der U 17 Maxi Maier vom MTB-Club München, der in 34:18 Minuten Streckenbestzeit hinlegte. Eigentlich wollte Maxi beim Weltcup in Offenburg starten, wo auch der heimische Martin Gluth im Einsatz war, doch der Bundestrainer hatte einen anderen, punktgleichen Fahrer vorgezogen, und so startete der Nationalfahrer in Wüstenselbitz, wo er im letzten Jahr bei der Bayerischen schon gute Erfahrungen gemacht und sich in die Strecke verliebt hatte. In der U 17 gab es für die BSB Bayreuth einen dreifachen Triumpf durch Marco Holzschuher, Bastian Richter und Maximilian Dilg. Patrick Zeitler vom FCW fuhr nach einem Jahr ohne Training sein erstes Rennen wieder und wurde 12. Dafür bewies Jessica Wirth ihr Allround-Talent und holte ohne Radtraining, sie steckt schon wieder im Aufbautraining für die Wintersaison, in der U 17 den Sieg. Ihr wahrscheinlich bestes Rennen in ihrer Karriere fuhr Theresa Wolfrum vom FCW/Bike Junior Team in der U 19. Sie siegte hier in einem starken Feld in Streckenbestzeit von 40:37 Minuten mit 2:28 Minuten Vorsprung vor der Nächstplatzierten. Nach über drei Jahren Renn- und doppelter Babypause griff Bettina Ortner (FCW) wieder einmal ins Renngeschehen ein und wurde bei den Damen 30 Vierte. Im Einsteigerrennen bewies Jannik Metz vom FCW, dass er sein Sportgerät beherrscht und auch schon eine ordentliche Zeit fahren kann.
Unheimlich stark besetzt waren die Nachwuchsklassen, so gingen in der U 9 und U 13 jeweils über 30 Buben und Mädchen an den Start und auch in den anderen Klassen waren es stets weit über 20. Die herausragenden Vereine waren neben dem FC Wüstenselbitz, der TV Redwitz, der RVC Trieb, die BSB Bayreuth und RSC Neukirchen. In der U 9 weiblich holte Stefanie Pfaffenberger den gewohnten Sieg vor Linda Rotter, Vierte wurde Clara Plachert vor Emma Gottesmann. Noch dominanter waren die Wüstenselbitzer Mädels in der U 11 mit einem fünffachen Sieg. Nicole Paffenberger siegte vor Dorina Müller, Lina Plachert, Melina Wilfling und Pauline Gottesmann. Einen weiteren Doppelsieg gab es in der U 13 durch Franziska Blass und Lara Köhler. Bei den Buben konnte in der U 13 Florian Süß auf den dritten Platz fahren und Moritz Hüttner wurde in der U 11 Vierter. Dritte Plätze gab es noch für Carlos Fischer (U 7) und Lukas Hofmann ( U 9).
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Bundesligarennen in Heubach 16.05.2010

Erstmals ist Theresa Wolfrum bei einem Bundesligatrennen in Heubach an den Start gegangen und war sehr gespannt auf die Strecke. Die ersten beiden Kilometer gingen ständig bergan und nach einem kurzen flachen Abschnitt ging es dann mit Karacho bergab. "Gespickt mit geilen Singletrials und Downhills ", so die Wüstenselbitzer Bike-Junior-Teamfahrerin, die dieses Strecke als die härteste einstufte, die sie je gefahren ist.
Theresa erwischte in der U 19 keinen guten Start, rutschte aus dem Pedal und ging deshalb als letzte Fahrerin in die erste Runde. Am Berg konnte sie wieder aufholen, doch in der berüchtigten "Zorro-Drop" stürzte sie und verbog sich den Lenker, der in der Technik-Zone wieder gerichtet werden musste. Damit ging sie auch als Letzte in die zweite Runde. Sie kämpfte sich nun Platz um Platz nach vorne und allein in der dritten und letzten Runde konnte sie viele weitere Plätze gutmachen. Als 14. war sie nach diesen technischen Fehlern und Missgeschicken dann doch recht zufrieden. "Ohne Sturz wäre ich sicherlich unter die Top-Ten gefahren", so Theresa.
In der U 23 war Patrick Titus am Start, er musste die 4,3 Kilometer lange Strecke sechs Mal bewältigen, und kam vom Start gut weg. Weitere Fahrer konnte er bis zum ersten Anstieg überholen. Hier mussten aber einige vor ihm fahrende absteigen und der Wüstenselbitzer Bike Junior Fahrer wurde ausgebremst. Er schloss sich seinem Teamkameraden Ludwig Döhl an und beide fuhren zwei Runden gemeinsam, dabei konnten sie besonders in den technisch schwierigen Abfahrten zahlreiche Plätze gutmachen. In der dritten Runde platze Titus dann aber ein Schlauch und er musste zwei Kilometer mit dem Rad bergan bis zur nächsten Technik-Zone laufen. Dabei verlor er über drei Minuten. In den letzten drei Runden konnte er sich wieder um zahlreiche Ränge nach vorne arbeiten und kam als 47. ins Ziel, damit war er immer noch in der ersten Hälfte der Ergebnisliste aufgelistet.
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Bericht Painten 16.5.2010

Im oberpfälzischen Painten stand ein weiterer Lauf zum OTV-Cup auf dem Programm. Während in Wüstenselbitz die Kinder- und Jugendklassen sehr stark besetzt waren, traten in Painten, wie auch schon in Schönsee, nur sehr wenige Teilnehmer an den Start. Liegt dies vielleicht daran, dass diese Vereine auch nur selten und in geringer Starterzahl bei anderen Veranstaltungen antreten? Auch vom FCW nahmen lediglich fünf Nachwuchsfahrer am Rennen teil. Bei den Bambinis in der U 9 holte sich auf der Kurzstrecke wie gewohnt Stefanie Pfaffenberger den Sieg. Der Wüstenselbitzer Erfolg wurde hier durch Linda Rotter, die Zweite wurde, vervollständigt. In der U 11 musste bereits eine volle Runde mit 5,7 Kilometern, die mit steilen Anstiegen auf Wald- und Wiesenwegen, die zudem wegen des tagelangen Regens noch total aufgeweicht waren und den Fahrern alles abverlangten, gefahren werden. Nicole Pfaffenberger konnte dies nicht stoppen und sie fuhr einen überlegenen Sieg ein. Zwei Runden musste die Klasse U 15 fahren, in der Laura Rotter an den Start ging. Bereits am ersten Anstieg konnte sie sich von ihrer einzigen Konkurrentin absetzen und souverän mit zehn Minuten Vorsprung einen überzeugten Sieg einfahren. In der U 19, diese Klasse war etwas stärker besetzt, holte Christian Pilger den vierten Platz und verpasste damit knapp als einziger Wüstenselbitzer den Siegespodest.
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Bericht aus dem BIKE-Magazin über Martin Gluth


Oberwarmensteinach und Schönsee 01.-02.05.2010

Gleich bei zwei Mountainbikewettkämpfen waren am ersten Maiwochenende die Wüstenselbitzer FC-ler vertreten, und das mit großem Erfolg.

Der WSV Oberwarmensteinach war Ausrichter des zweiten Rennens zum Alpina-Cup, der sich in diesem Jahr großer Beliebtheit erfreut. So konnten auch die Oberwarmensteinacher mit über 200 Startern einen neuen Teilnehmerrekord vermelden. Insgesamt acht Rennen wurden auf dem sehr anspruchsvollen Kurs ausgetragen, aus denen der FCW mit zehn Podiumsplätzen als erfolgreichster Verein vor TV Redwitz (9), BSB Bayreuth und RVC Trieb (je 8) hervorging. Mit insgesamt 22 Teilnehmern gehörte der FCW auch zu stärksten Vereinen.

In der U 9 gaben die Wüstenselbitzer Mädels auf den drei verkürzten Runden wieder den Ton an und holten durch Stefanie Pfaffenberger, die ein überragendes Rennen gestaltete und mit einer Minute Vorsprung den Sieg errang, und Linda Rotter einen Doppelsieg. Pech hatte Clara Plachert, ihr fehlte nur eine Sekunde zum Dritten Platz. Auch bei den Buben fuhr Lukas Hofmann ein beherztes Rennen und war als Vierter nur zwei Sekunden hinter dem Dritten und fünf Sekunden hinter dem Zweiten. Ebenfalls zwei Podiumsplätze gab es in der U 11 durch Nicole Pfaffenberger, die es ihrer Schwester gleichtat und den Sieg holte, und Lina Plachert als Dritte. Dritter wurde ebenfalls Paul Sehlert in seinem bisher besten Rennen. Moritz Hüttner wurde in dem großen Starterfeld noch guter Sechster. Überragend fährt derzeit Franziska Blass in der U 13, die auf ihren drei Runden die gesamte Konkurrenz in Grund und Boden fuhr. Auch ihre Mannschaftskameradin Lara Köhler hatte als Dritte an diesem Tag keine Chance. Beiden den Buben landete Konstantin Hofmann auf dem undankbaren vierten Platz von insgesamt 24 Startern. Über vier Runden ging es in der U 15, hier bewies Florian Süß mit seinem zweiten Rang, dass er in Schwung kommt. Den überlegensten Sieg holte in der U 17 Jessica Wirth, die wiederum bewies, dass sie nicht nur als Skilangläuferin zu den Besten in Deutschland zählt, sondern auch eine hervorragende Mountainbikern ist. In der U 19 gelang auch Angelina Streibelt ihr erster Podiumsplatz in dieser Saison. Sie wurde Dritte.

Weitere Ergebnisse aus Oberwarmensteinach: U 13w: 8. Marie Sehlert; U 13m: 10. Julian Ritter, 11. Johannes Hofmann,20. Reinhold Arlt; U 15 w: 8. Laura Rotter U 17w: 4. Nicole Hertrich (Gottersdorf); U 19m: 7. René Blanck, 8. Christian Pilger; M 50: 8. Gerhard Eckardt.

In Schönsee wurde am nächsten Tag der OTV-Cup mit einem Bergzeitfahren eröffnet, bei dem nur vier Wüstenselbitzer Nachwuchsbikerinnen an den Start gingen und die ausnahmslos alle aufs Siegespodest fuhren, allerdings waren hier sämtliche Klassen nur schwach besetzt. In der U 9 gab es durch Stefanie Pfaffenberger und Linda Rotter einen Doppelsieg, während Nicole Pfaffenberger in der U 11 und Laura Rotter in der U 15 jeweils Zweite wurden. Bei den Männern 30 konnte sich Heinrich Henniger, der in diesem Jahr für den TV Stammbach startet, ebenfalls auf dem zweiten Platz einreihen, genauso wie sein früherer Mannschaftskamerad Gunnar Popp vom Bike Team Münchberg in der Klasse M 50.
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1. Lauf Alpina-Cup in Schneckenlohe 24.04.2010

Mit einem furiosen Auftaktrennen startete der neu geschaffene Alpina-Cup als Nachfolgeveranstaltung des E.on-Bayern-Cups in Schneckenlohe. Insgesamt zählen zu der Serie zehn Rennen in ganz Nordbayern, das Finale ist am 10. Oktober beim SKV Gottersdorf. Das Rennen in Wüstenselbitz wird am Pfingstsamstag gestartet. Der gastgebende RSV Schneckenlohe bot zum Einstieg den über 250 Teilnehmern des MTB-Cross-Country-Rennens hervorragend präparierte Strecken, die geradezu für Klasseleistungen sorgten. Auch die MTB- Abteilung des FCW mischte kräftig mit, besonders die Mädchenpower schlug wieder zu und fuhr vier Klassensiege ein. Dazu gab es vier weitere Podiumsplätze. Insgesamt war der FCW mit 28 Bikern am Start und war damit hinter der BSB Bayreuth das zweitstärkste Team. In der U 9 waren die Wüstenselbitzer Mädels nicht nur personell hervorragend besetzt, sondern gaben auch sportlich den Ton an. Stefanie Pfaffenberger holte einen überzeugenden Sieg, Linda Rotter und Clara Plachert vervollständigten das ausgezeichnete Ergebnis mit einem dritten und vierten Platz. Noch überzeugender schlugen die Mädchen in der U 11 zu. Hier gab es gleich einen Dreifachsieg für Nicole Pfaffenberg, Lina Plachert und Melina Wilfling. Alleine war Lara Köhler in der U 13 auf sich gestellt und ließ sich trotzdem von der Konkurrenz nicht einschüchtern, vielmehr zeigte sie dieser die Grenzen auf und fuhr einen überzeugenden Sieg ein. In der U 15 war es ein Junge der Wüstenselbitz auf dem Siegerpodest vertrat. Florian Süß holte hier nach einem aufopferungsvollen Rennen schließlich noch den dritten Platz. In der U 17 zeigte Jessica Wirth, die deutsche Meisterin im Skilanglauf, dass sie auch immer noch im Mountainbikesport an der Spitze mitmischen kann, schließlich war sie hier auch schon bayerische Meisterin, und holte einen überlegenen Sieg mit über einer Minute Vorsprung. Auch in der U 19 war der FCW mit drei jungen Damen vertreten und alle fuhren sich auf vordere Plätze. Theresa Wolfrum (Bike Junior Team) wurde Dritte , Anna Steeger und Angelina Streibelt wurden noch Fünfte und Sechste. Einen tollen Wettkampf lieferte auch Patrick Titus (Bike Junior Team), der als junger U 23-Fahrer in der Herrenklasse als Vierter nur knapp am Siegerpodest vorbeifuhr. Die weiteren Ergebnisse: U 9 männlich: 6. Lukas Hofmann, 13. Moritz Schramm; U 11 männlich: 6. Moritz Hüttner, 8. Maik Fischer, 20. Tim Baier; U 13 männlich: 5. Konstantin Hofmann, 13. Jan Wilfling, 18. Reinhold Arlt; U 15 weiblich: 6. Laura Rotter; U 17 weiblich: 4. Nicole Hertrich (SKV Gottersdorf); U 17 männlich: 19. Lukas Becher; U 19 männlich: 5. Christian Pilger, 10. Maximilian Grasser. 11. René Blank; Herren 50: 9. Gerhard Eckardt.
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Bundesligarennen in Münsingen im Schwarzwald 18.04.2010

Am vergangenen Wochenende wurde in Münsingen die Bundeligasaison der Mountainbiker und im Münchner Olympiapark die Bayernligasaison eröffnet. Bei beiden Großveranstaltungen waren jeweils drei Starter des FC Wüstenselbitz vertreten und fast alle konnten einen gelungenen Saisoneinstand feiern. Einen Einstand nach Maß feierte dabei Martin Gluth vom Team Bulls, der bereits am Samstag um den Sprintcup antrat. "Eigentlich nur so zum Spaß", doch dann hatte er in der Qualifikation die beste Zeit in der U 23, wo er als 18jähriger zu den Jüngsten gehört, hingelegt. Auch in den Viertel- und Halbfinalläufen bestand für ihn zu keinem Zeitpunkt die Gefahr, auszuscheiden. Erst im Finale konnte ihn der Schweizer Ralf Nähr stoppen und auch Lukas Kaufmann musste er vor dem Ziel noch vorbeiziehen lassen. Mit dem dritten Platz war der Helmbrechtser aber keineswegs enttäuscht. "Das war richtig geil, ich habe mich schon lange auf den Sprint gefreut und hatte meinen Spaß. Dass ich es bei dieser starken Besetzung überhaupt bis ins Finale schaffte, war schon ein großer Erfolg", so der junge Bulls-Fahrer. Auch bei seinem ersten U 23 Bundesligarennen im Cross Country am Sonntag erwischte Gluth einen optimalen Start und konnte als Vierter in die erste der sieben Runden gehen. Bis zur Hälfte der Strecke konnte er sich auch unter den Top-Ten halten. Wegen einsetzender Rückenschmerzen musste er einen Gang herausnehmen und kam als 15. von 128 gestarteten Teilnehmern ins Ziel. Damit hat er sich die ersten wichtigen Punkte in der Weltrangliste erkämpft. Im gleichen Rennen ging auch Patrick Titus vom Bike Junior Team an den Start, allerdings musste er sich im hinteren Teil des Starterfeldes einreihen. Auf den technisch schwierigen Streckenpassagen machte er immer wieder Plätze gut, "doch der Druck unter die ersten 30 zu fahren reichte einfach nicht", bedauerte der Wüstenselbitzer. War aber im Ziel trotzdem froh, dass er als 49. noch in der ersten Hälfte der Ergebnisliste zu finden war. Nicht so gut lief es bei Theresa Wolfrum vom Bike Junior Team, die in der U 19 an den Start ging und sich schnell an die neue Streckenführung gewöhnt hatte und von der zweiten Reihe aus starten durfte. Den Startberg überstand sie noch recht gut, doch schon am zweiten Berg plagten sie Bauchkrämpfe, die während des ganzen Rennens anhielten, bis sie schließlich in der letzten der vier Runden das Handtuch werfen musste und ausstieg. "Das ist ganz deprimierend für mich, nachdem schon meine eigentlicher Saisonauftakt in Buchs in der Schweiz ins Wasser gefallen war", so die Nachwuchsfahrerin. Drei Wüstenselbitzerinnen waren auch zum Bayernligaauftakt, hier findet ja das Finalrennen Anfang Oktober in Wüstenselbitz statt, im Münchner Olympiapark beim "KidsBikeRace" am Start, wo das Ziel im großen rund des Olympiastadions war. Ein ganz besonderes Erlebnis für Lara Köhler und den Blass-Schwestern Katharina und Franziska. Leider schaffte Franziska es nicht bis ins Ziel, gleich nach dem Start der U 13 war ihr ein Schlauch geplatzt. In der gleichen Klasse ging auch Lara Köhler auf die recht einfache Strecke ohne jeglichen technischen Anspruch. Als ältere Fahrerin ging sie das Rennen recht locker an, vielleicht zu locker, und verpasste so knapp den angestrebten dritten Platz. Wenn es bei den nächsten Rennen ins Gelände geht, will sie Revanche nehmen. Ganz knapp auf den dritten Platz konnte sich in der U 9 Katharina Blass mit 0,3 Sekunden Vorsprung retten.
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3-Tages-Trainingslager der oberfränkischen Mountainbiker in Wirsberg
Durch die finanzielle Förderung der Sparkassen in Oberfranken hatten 65 Teilnehmer die Möglichkeit zu einem optimalen Saisonstart

Winter ade – unter diesem erfreulichen Aspekt begann das Trainingslager der oberfränkischen Mountainbiker der ALPINA-Cup Vereine in Wirsberg am Freitag, den 26.März 2010 bei strahlendem Sonnenschein. Doch kurz nach Beginn der ersten Trainingsausfahrt änderte sich das Motto in April, April ..., denn heftige Regenschauer, Sturmböen und sogar Gewitter stellten die Teilnehmer vor große Herausforderungen. Nichtsdestotrotz wurde, nach entsprechender Aufrüstung mit Armlingen, Beinlingen und Regenjacken die Fahrt fortgesetzt, denn so schnell gaben die jungen Biker im Alter von 10 bis 19 Jahren nicht auf. Dieser Wechsel von trocken zu nass hielt das gesamte Wochenende an und zum Schluss hatte sich jeder daran gewöhnt.
Unter der sportlichen Leitung von BRV-Verbandstrainer Heiko Thieme und seinem 7-köpfigen Team aus Trainern und Betreuern der teilnehmenden Vereine fanden an den 3 Trainingstagen insgesamt 4 jeweils 3stündige Ausfahrten statt. Das Leistungsniveau richtete sich in den unterschiedlichen Gruppen sowohl nach Alter als auch nach Fähigkeit. So hatten sowohl Anfänger, als auch bereits versierte Fahrer, darunter einige Kaderfahrer des BRV ihre Herausforderungen im Kulmbacher Umland mit teils knackigen Anstiegen und technisch versierten Streckenabschnitten zu meistern. Der FC-Wüstenselbitz war verantwortlich für die gelungene, perfekte Organisation. Zu den unter sporternährungswissenschaftlicher Sicht zusammengestellten Mahlzeiten trafen sich alle Gruppen wieder im wunderschön gelegenen Jugendtagungshaus in Wirsberg , das mit seinen Räumlichkeiten, den Fahrradstellplätzen und seiner freundlichen Leitung eine optimale Unterbringung für das jährlich zu Beginn der Mountainbike-Saison stattfindende Event ist. Schnell war die Zeit der Winterpause, in der sich die Jugendlichen aus den 10 Vereinen des ALPINA-Cups nicht gesehen hatten, vergessen. Freundschaftliche Kontakte blühten zwischen den im Rennen als Konkurrenten startenden jugendlichen Sportler schnell wieder auf und schon bald war die familiäre Stimmung zwischen allen Teilnehmern wieder hergestellt.
Das Abendprogramm stand natürlich ebenfalls unter dem Aspekt richtiges Training, Gesundheit und Regeneration. Mit Übungen aus dem maxxF-Workout-Programm wurde den Teilnehmern gezeigt, wie sie ein sehr effektives Training ohne jedes technische Gerät absolvieren können, um die beim Mountainbiken weniger beanspruchten Muskelpartien ausgleichend zu trainieren. Richtiges Dehnen , sowie die theoretischen Grundlagen über einen sinnvollen Trainingsaufbau brachte den jungen Sportlern weitere Infos über ein gesundheitlich verantwortungsvolles Ausüben ihrer Disziplin.
Der zweite Abend diente dazu, den Kindern und Jugendlichen die Verbandsstrukturen des deutschen Radsports näherzubringen, sowie durch Informationen über anstehende Wettkampftermine und –serien auf Landes-Bundes und Regionalebene das Hintergrundwissen für eine individuelle Saisonplanung zu vermitteln. Doch auch Spiel und Spaß sollten nicht zu kurz kommen. Bei einem stimmungsvollen Karaoke-Wettbewerb der verschiedenen Trainingsgruppen blieb kein Auge trocken und so mancher, der sein Temperament bislang gut versteckt hatte, war im Laufe dieser Wettbewerbe nicht mehr zu halten...
Das Trainingslager konnte in diesem Jahr mit der besonderen Förderung durch den Verband der Oberfränkischen Sparkassen, dem Familienbrauhaus Leikeim und der Deutschen Mountainbike-Union durchgeführt werden. Durch diese dankenswerten finanziellen Unterstützungen konnte der Eigenanteil der Teilnehmer gering gehalten werden, und alle zeigten sich den Sponsoren gegenüber mehr als dankbar. Die zur Verfügung gestellten Mittel sind in dieser 3-Tagesveranstaltung bestens angelegt gewesen, es gab durch die umsichtige sportliche Führung weder Unfälle oder Beeinträchtigungen sonstiger Art. Die Freude aller Teilnehmer und der sportliche Nutzen für jeden hält noch lange vor... und für 2011 wird eine Wiederholung fest ins Auge gefasst.
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Zeitungsbericht in der Frankenpost über den FC Wüstenselbitz

Wüstenselbitz/Münchberg- Mit fast hundert aktiven Mountainbikesportlern, davon etwa 80 Kinder und Jugendliche, ist die MTB-Abteilung des FC Wüstenselbitz einer der größten Radsportvereine in ganz Nordbayern. Aber nicht nur quantitativ gehört der FCW zu den großen Vereinen, auch qualitativ ist er einer der erfolgreichsten. Seit vielen Jahren beweist er dies in den verschiedensten Rennserien in ganz Deutschland. Im Eon-Bayern-Cup -künftig Alpina-Cup- sowie im OTV-Cup war der FCW im letzten Jahrzehnt der erfolgreichste Verein. Bei allen Rennen fuhren die Wüstenselbitzer vorne mit und in den Gesamtwertungen holten sie stets mit der Bike-Sport-Bühne Bayreuth die meisten Titel. Bei bayerischen und deutschen Meisterschaften wurden zahlreiche Titel und vordere Platzierungen eingefahren. Auch für die Bundesligarennserien waren in den letzten Jahren mehrere Wüstenselbitzer Sportler qualifiziert und schnitten hervorragend ab. Patrick Titus und Martin Gluth sind amtierende 24-Stunden-Weltmeister. Den Titel holten sie gemeinsam mit dem Bayernteam. Mit diesen beiden jungen Fahren sowie Christian Pflug und Theresa Wolfrum wurden bisher vier Fahrer in das erfolgreiche Bike-Junior-Team aufgenommen, was noch keinem andern Verein gelang. Während Martin Gluth heute für das Bulls-Profi-Team fährt und Christian Pflug sich vorerst vom großen Rennsport zurückgezogen hat und nur noch als Trainer in der Abteilung arbeitet, gehören Patrick und Theresa derzeit dem Team der größten europäischen Bike-Fachzeitschrift an. Seit fünf Jahren fährt Martin Gluth im Nachwuchsteam des Deutschen Radsportverbandes und gewann im letzten Jahr in der U 19 bei den Europameisterschaften die Bronzemedaille. Bei der Weltmeisterschaft in Australien holte er trotz einer Fußverletzung aus dem Mannschaftsrennen und Bandscheibenschmerzen einen Platz im vorderen Mittelfeld. Solche Leistungen kommen nicht von ungefähr, dahinter steht großer Trainingsfleiß der Aktiven und ein engagiertes Trainerteam, das regelmäßig vom Sportwissenschaftler der Uni Regensburg und ehemaligen Vuelta-Etappensieger Erik Becker geschult wird. Doch was hilft aller Trainingseifer und alles Engagement, wenn die Infrastruktur nicht passt. Im Sommer hat die Abteilung wohl das beste Trainingsgelände, das man sich als Mountainbiker nur vorstellen kann. Im Kriegswald und am Sportheim auf dem Reusenberg stehen Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung, die für alle Altersgruppen die richtige Trainingsdosierung erlauben. Auch die Kondition kann aufgebaut werden. Doch im Winter, wenn es darauf ankommt, sich auf eine erfolgreiche Sommersaison vorzubereiten und Technik zu trainieren, die in diesem Jahr beim Alpina-Cup wieder eine große Rolle spielt, gibt es in Wüstenselbitz Defizite. Dazu wird eine große Halle benötigt, in welcher ein Hindernisparcours aufgebaut werden kann und dort während des gesamten Winters auch verbleiben kann, weil solch ein Aufbau aus meist alten Holzpaletten, Baumstämmen und Slalomstangen doch größere Mühen bereitet. Als ehemaliger Mitarbeiter der Firma Schoedel in Münchberg erinnerte sich Udo Streibelt, dessen Tochter Angelina selbst aktiv MTB-Sportbeim FCW betreibt, an die leer stehenden Hallen und suchte Kontakt zu Karl-Heinz Köhler, einem ehemaligen Arbeitskollegen. Er ist der "Mann vor Ort" der Gamma-Grundstückverwaltungs-Gesellschaft mbH in Krefeld, welche das gesamte Areal verwaltet, das durch die QIM Projekt & Consult GmbH in Marktredwitz und ihrem geschäftsführenden Gesellschafter Raimund Hoffmann wieder einer Bestimmung zugeführt, also revitalisiert", werden soll. Schnell waren die Kontakte geknüpft und auch eine geeignete Halle mit 400 Quadratmetern Fläche im 3. Stock in der ehemaligen Spinnerei gefunden. Raimund Hoffmann, der sich selbst einen Verfechter des Jugendsports nennt und diesen in der Region auch fördern möchte, zeigte sich schnell mit der gefundenen Lösung einverstanden, doch das letzte Wort hatte Günter Nauck, der Geschäftsführer der Gamma-Grundstücksverwaltung in Krefeld. Und es dauerte keine Woche, da kam aus Krefeld grünes Licht für das Sponsoring. "Ich freue mich, dass ich die Halle den jungen Sportlern zum Nulltarif zur Verfügung stellen kann und der Verein nur die geringen Stromkosten tragen muss", erklärte Hoffmann mit einem strahlenden Gesicht und lobte auch Herrn Nauck und die Firma Gamma. Sie würden nicht wie andere Konzerne, die sich aus der Region zurückgezogen haben, eine Industriebrache zurücklassen, sondern alles versuchen, Nachfolgeunternehmen in den leer stehenden Räumlichkeiten unterzubringen, was auch teilweise schon gelungen sei. Auch die Überlassung als Trainingshalle sei eine vernünftige Alternative, die als Jugendförderung von allergrößter Bedeutung für gesamte die Region sei, schließlich üben auch viele Kinder und Jugendliche aus der Stadt Hof und dem gesamten Landkreis ihr Hobby beim FCW aus. Abteilungsleiterin Ines Köhler war beeindruckt von der schnellen und problemlosen Abwicklung, "innerhalb einer Woche konnten wir unseren vielen jugendlichen Sportlern von den verbesserten Trainingsmöglichkeiten berichten". Für ihren persönlichen Einsatz dankt sie ganz ausdrücklich Karl-Heinz Köhler und Raimund Hoffmann, der anklingen ließ, dass es vielleicht auch noch andere Möglichkeiten der Zusammenarbeit gäbe, wie etwa das Vermitteln von potenziellen Förderern des Mountainbikesports. Bei der MTB-Abteilung des FCW wären die Mittel auf jeden Fall gut angelegt. Das Konzept sei sehr überzeugend und bei den sportlichen Veranstaltungen in diesem Jahr würde sich Hoffmann noch eingehend vor Ort selbst ein Bild von der vorbildlichen Jugendarbeit des Vereins machen, bei dem selbst auch schon die jungen Aktiven, wie Theresa Wolfrum, Martin Gluth, Patrick Titus und Christian Pflug als Trainer fungieren und ihr Wissen, das sie sich bei zahlreichen Trainingslagern des National- und Bayernkaders im In- und Ausland aneigneten, an die nächste Generation weitergeben.
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